20 Apr 2021

Eine Frage der Temperatur: Wie sich ESG-Strategien mit dem Pariser Abkommen in Einklang bringen lassen

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Wir alle haben bereits Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen. Ein Grund dafür, dass immer mehr Investoren ESG-Kriterien in ihre Anlageentscheidungen einfließen lassen.

Die vom Indexanbieter S&P Dow Jones Indizes (S&P DJI) entwickelten S&P PACT-Indizes (Paris-Aligned and Climate Transition-Indizes) bieten Investoren den Zugang zu Anlagestrategien, die mit dem Pariser Klimaschutzziel einer angestrebten Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C vereinbar sind.

In einem Beitrag, der ursprünglich im aktuellen Indexology Magazine veröffentlicht wurde, sprach S&P DJI mit Francois Millet, Leiter ETF-Strategie, ESG und Innovation bei Lyxor, und Jaspreet Duhra, Senior Director und Head of EMEA ESG Indices bei S&P DJI, über die zunehmende Bedeutung von ESG-Kriterien in der Anlegerwelt. Außerdem gingen Sie der Frage nach, welche Rolle die S&P PACT-Indizes dabei spielen können, zu einer grüneren, klimafreundlicheren Zukunft beizutragen.

Indexology Magazin: Weshalb werden ESG-Investitionen für Anleger auf der ganzen Welt immer wichtiger? Erwarten Sie, dass das erneute Bekenntnis zu Klima-Initiativen in den USA zu dieser Dynamik beiträgt?

François: Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass dem Menschen die Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen in aller Deutlichkeit vor Augen geführt wurde. Zahlreiche Investoren gehen heute davon aus, dass klimatische Veränderungen und exponentiell wachsende Ungleichgewichte nicht zu unterschätzende Risiken bei der Geldanlage darstellen. Eine Minimierung dieser Risiken sowie der Aufbau einer integrativeren und widerstandsfähigeren Welt mit einer nachhaltigen, langfristigen Sichtweise zählt heute zu den Voraussetzungen für finanzielle Stabilität.

Investitionen, die ESG-Kriterien berücksichtigen, haben im vergangenen Jahr mehr als 50% der Nettomittelzuflüsse in ETFs in Europa erzielt.1 Dies hat die negativen Auswirkungen des Ausstiegs der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen mehr als ausgeglichen. Natürlich ist es positiv zu bewerten, dass die USA, die etwa 15% der weltweiten Treibhausgasemissionen verursachen,2 dem Abkommen wieder beitreten. Dieses erneute Bekenntnis wird die bereits begonnene ESG-Transformation unterstützen und die anvisierten Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens stärker denn je in den Fokus einer Anlageentscheidung rücken. 

Indexology Magazin: Warum wurden die S&P PACT-Indizes ins Leben gerufen und welche konkreten Klimaziele sollen damit erreicht werden? 

Jas: Die Welt befindet sich auf einem gefährlichen Pfad der Erderwärmung, der bereits heute Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf unsere Wirtschaft hat. Aus diesem Grund werden zum einen die Regulierungsbehörden aktiv, zum anderen nehmen Investoren zunehmend die Bedeutung von Klimarisiken in ihren Positionen wahr. Anleger sind verstärkt auf der Suche nach Unternehmen, die sich in ihrer Unternehmenspolitik der Einhaltung des 1,5°C-Erderwärmungsszenarios verschrieben haben. Die S&P PACT-Indizes wurden mit diesem Ziel vor Augen ins Leben gerufen.

Die Indizes sind so konzipiert, dass sie die Anforderungen der Europäischen Union an Paris-Aligned Benchmarks und Climate Transition Benchmarks erfüllen. Zusätzlich wird eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen mit einer Rate von 7 % pro Jahr angestrebt. Diese CO2-Reduktionsrate ist zwingend erforderlich, um das bis 2050 angestrebte Ziel der Net-Zero-Emission (Klimaneutralität) zu erreichen und die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, wie es übrigens auch vom Weltklimarat gefordert wird.

Geschickterweise sind die S&P PACT-Indizes so konzipiert, dass das gleiche Engagement in Sektoren mit hohen Klimaauswirkungen erhalten bleibt, wie in den Ursprungsindizes. Das bedeutet, dass die Reduzierung der CO2-Emissionen nicht erreicht werden kann, indem einfach die gesamte Gewichtung in Sektoren mit geringen Klimaauswirkungen umgeschichtet wird.

Außerdem haben wir die Anforderungen der EU Low Carbon Benchmark-Vorgaben übererfüllt, indem wir uns zusätzlich an den Empfehlungen der TCFD (Taskforce on Climate-related Financial Disclosures, von der Finanzindustrie geführte Initiative zur Unternehmensberichterstattung bzgl. klimabezogener finanzieller Chancen und Risiken) orientieren. Wir sind davon überzeugt, dass der TCFD-Ansatz, Klimathemen in Transformations- bzw. Übergangsrisiken, physische Risiken (direkte Risiken, beispielsweise Überflutungen, Stürme oder Dürren) und sich bietende Chancen aufzuteilen, eine ganzheitliche Bewertung ermöglicht. Es ist insbesondere von Bedeutung, dass unsere Klimaindizes bereits die physischen Risiken des Klimawandels berücksichtigen, da wir diese Auswirkungen bereits heute zu spüren bekommen.

Indexology Magazin: Welche Unternehmen werden aus der Indexfamilie ausgeschlossen, welche erhalten ein überproportionales Gewicht?  

Jas: Wir haben zwei Indexfamilien unter dem Dach der Klimaschutz-Referenzindizes veröffentlicht: Zum einen die S&P Paris-Aligned Climate Indices, zum anderen die S&P Climate Transition Indices. Die Paris-Aligned Climate Indizes sind etwas strenger ausgerichtet und beinhalten eine Reihe von Ausschlüssen von Unternehmen mit Tätigkeiten im Bereich fossiler Brennstoffe. Beide Indexfamilien schließen Unternehmen aus, die keine ESG-Kriterien berücksichtigen oder in ethisch fragwürdige Aktivitäten verwickelt sind, wie z.B. Waffen und Tabak, sowie Unternehmen mit niedrigen UN Global Compact-Werten.

Generell gilt für beide Indexfamilien, dass Unternehmen, die klimapolitisch gut abschneiden, stärker gewichtet werden. Zu den besonders wichtigen Kriterien zählen der Umwelt-Score der Unternehmen, ihre prognostizierte Ausrichtung auf ein 1,5°C-Szenario und ihre Anfälligkeit hinsichtlich physischer Klimarisiken.

(Mehr zur Indexmethodik sowie weitere Informationen über die Indexfamilien erhalten Sie  hier.)

Indexology Magazin: Wie begegnen Sie dem Vorbehalt, dass Investitionen in ESG-geprüfte Unternehmen gegenüber dem Gesamtmarkt möglicherweise benachteiligt sind?

François: Unsere Investoren sind häufig überrascht, dass die Kosten der Ausrichtung ihres Portfolios auf das 1,5°C-Szenario relativ moderat ausfallen, was die Abweichung vom Gesamtmarkt betrifft. Auf der Basis von Backtestings sehen wir bei den S&P Paris-Aligned Climate Indizes einen Tracking Error von weniger als 2 % für Aktien aus den USA und den Industrieländern und geringfügig höhere Zahlen für europäische Aktien (über drei Jahre). Dieser Tracking Error hat in den letzten drei Jahren zu einer positiven Tracking-Differenz geführt.3

Ebenso existieren Methoden der Portfoliokonstruktion, die darauf abzielen, eine möglichst geringe Abweichung gegenüber dem Referenzindex zu realisieren. Die von S&P DJI angewandte Indexmethodik beruht auf einem Optimierungskonzept, das unserer Meinung nach am besten geeignet ist, die vielfältigen Einschränkungen zu berücksichtigen, die für die Ausrichtung der Portfoliotemperatur bei der Nachbildung dieser Art von Indizes erforderlich sind.    

Indexology Magazin: Welchen Einfluss könnte das anvisierte 1,5°C-Szenario auf die Unternehmenskultur und die Wahrscheinlichkeit haben, bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften?  

François: Wir sehen keine Alternative dazu, uns bei der Ausgestaltung unserer Portfolios auf einen Dekarbonisierungspfad zu begeben, der langfristig CO2-Emissionsneutralität verspricht. Indem Investitionen und Anlagegelder in Unternehmen gelenkt werden, die bei der Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen am erfolgreichsten sind (während Nachzügler abgestraft werden, ihnen aber ein Anreiz zur Verbesserung ihrer CO2-Bilanz gegeben wird), wird ein klares Signal an Unternehmen gesendet.

Wir sind fest davon überzeugt, dass die Einführung klimaorientierter Anlagestrategien signifikante Auswirkungen auf die klimapolitischen Entscheidungen börsengehandelter Unternehmen haben wird, die für beinahe 50% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind.

Indexology Magazin: Wie wird Ihrer Meinung nach die ESG-Investmentlandschaft in zehn Jahren aussehen?

François: Vermutlich wird es weniger als zehn Jahre dauern, bis sich ESG-Kriterien zur neuen Normalität entwickelt haben. Verschärfte Veröffentlichungspflichten für Unternehmen in Kombination mit standardisierten und modernen Datenerhebungsmöglichkeiten werden dazu führen, dass ESG-Ratings bei der Unternehmensbewertung genauso wichtig werden wie Kreditratings. Möglicherweise wird der von Unternehmen oder ganzen Indizes verursachte "implizite Temperaturanstieg" ein neuer Bewertungsstandard, ähnlich wie das KGV oder Angaben zum Gewinn je Aktie. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem es teurer wird, ESG-Kriterien, Klimaübergangsrisiken, physische Klimarisiken und die Nichtberücksichtigung von Chancen außer Acht zu lassen. Zahlreiche Unternehmen in Europa, die eigenes Geld anlegen, wie z.B. Versicherungen oder Pensionsfonds, beginnen bereits damit, ihre gesamte Anlagepolitik auf ESG- oder klimaorientierte Benchmarks umzustellen. Dies könnte sich als Modell der Zukunft herausstellen.

Zur PDF Version des Artikels (in englischer Sprache)  

Lyxors Standpunkt

Das Thema Klima bildet eine wichtige Säule innerhalb der ESG-Strategie von Lyxor. Lyxor hat 2017 den weltweit ersten Green Bond-ETF aufgelegt und gehört zu den ersten ETF-Anbietern in Europa, die eine umfassende Palette von Klima-ETFs herausgebracht hat. Diese erfüllen die Anforderungen der EU Climate Transition Benchmarks und der EU Paris-Aligned Benchmarks.

Mit den Lyxor Paris Aligned Benchmark ETFs können Sie ihren Teil dazu beitragen, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen.

Erfahren Sie mehr über klimafreundliches Investieren: Auf unserer neuen Themenseite können Sie sich über das Klima-Thermometer die Temperaturen von über 130 verschiedenen ETFs anzeigen lassen.  

1Quelle: Bloomberg, Lyxor International Asset Management. St and: 8.1.2021
2Quelle: Global Carbon Atlas, http://www.globalcarbonatlas.org/en/CO2-emissions
3Quelle: S&P, MSCI, Bloomberg LP, Lyxor International Asset Management. STand: 31.12.2020. Die vergangene Performance ist kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Performance.

S&P Dow Jones Indices-Hinweis Standard & Poor’s® und S&P® sind eingetragene Handelsmarken von Standard & Poor’s Financial Services LLC („S&P“), und DJIA®, The Dow®, Dow Jones® und Dow Jones Industrial Average sind Handelsmarken von Dow Jones Trademark Holdings LLC („Dow Jones“). Diese Handelsmarken wurden für den Gebrauch durch SPDJI lizenziert und für bestimmte Zwecke vom Lizenznehmer weiterlizenziert. Der Teilfonds wird weder von SPDJI noch von Dow Jones, S&P oder ihren jeweiligen verbundenen Unternehmen (zusammengefasst als „S&P Dow Jones Indices“ bezeichnet) gesponsert, indossiert, verkauft oder beworben. Die vollständigen Hinweise finden Sie auf www.spglobal.com.

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