10. März 2021

Mit dem Lyxor New Energy ETF von der steigenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien profitieren 

Windrad

Keine Touristen in der Altstadt, dafür wieder Fische in den Kanälen von Venedig. Außerdem ein starker Rückgang der Treibhausgasemissionen über größeren Städten, die sich pandemiebedingt im Lockdown befinden.

Dabei handelt es sich um kein Science-Fiction-Szenario, sondern um eine Momentaufnahme, wie eine Welt mit geringerem CO2-Ausstoß aussehen könnte!

Steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien in 2020

2020 sank die Nachfrage nach fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl um 8,5 % bzw. 6,7 %. Dagegen erhöhte sich die Nachfrage nach erneuerbaren Energien um +1 %.1 Auch in Rezessionszeiten wie im vergangenen Jahr, ausgelöst durch die Pandemie, konnten erneuerbare Energien punkten. Konjunkturmaßnahmen seitens der Zentralbanken haben günstige Bedingungen für die Finanzierung sowohl von Wind- als auch von Photovoltaik-(PV)-Solarprojekten geschaffen. Einige institutionelle Investoren sehen den Bereich erneuerbarer Energieträger sogar als vergleichsweise sicheren Hafen, da die Erträge dort eine geringere Korrelation zu anderen Branchen aufweisen.

Die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen fiel auf den niedrigsten Stand seit mehr als 70 Jahren.2  Aufgrund des Überangebots kam es im April 2020 kurzzeitig sogar zu negativen Öl-Preisen3.

Die nachstehende Grafik der Internationalen Energieagentur IEA zeigt den weltweiten Energiebedarf nach Energieträgern für das Jahr 2020:

WOE

Quelle: IEA, “World Energy Outlook 2020”

Noch immer verbreitete Vorurteile zum Thema erneuerbare Energien

Trotz einer steigenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien auch während der Pandemie und einem wachsenden Bewusstsein für notwendige Maßnahmen zum Klimaschutz: Zahlreiche Vorurteile zum Thema erneuerbaren Energien gibt es nach wie vor. Zum Glück lassen sich diese Vorurteile nach und nach abbauen, so dass neue Energieträger einen starken Zuwachs an Investitionen vorweisen können.

Mit drei verbreiteten Vorurteilen zum Thema erneuerbare Energien wollen wir an dieser Stelle aufräumen:

Vorurteil #1:

“Bei dem Hype um erneuerbare Energien handelt es sich um ein vorübergehendes Phänomen”

Erneuerbare Energien werden eingesetzt, weil sie finanziell sinnvoll sind. Mehr als die Hälfte der heutigen Kohlekraftwerke verursachen höhere Betriebskosten als der Aufbau einer neuen Infrastruktur für erneuerbare Energien. Selbst die Streichung neuer Kohlekraftwerksprojekte könnte weltweit mehr als eine halbe Billion Dollar einsparen.4

Die Stromgestehungskosten – im englischen Levelized Cost of Energy, kurz LCOE – umfassen die Kosten, die für die Erzeugung von Strom durch erneuerbare Energien auftreten (dazu zählen u.a. Anschaffungs-, Finanzierungs-, Betriebskosten). Diese sind in der Vergangenheit sowohl für Wind- als auch für Solarenergie erheblich gesunken5. Gleiches gilt für die Kosten von Batteriespeicherkapazitäten, deren Preis in den vergangenen zehn Jahren dank technologischer Fortschritte ebenfalls deutlich gesunken ist.

Erneuerbare Energieträger und Batteriespeicher werden konkurrenzfähig

Die folgende Grafik von Bloomberg NEW ENERGY FINANCE (BloombergNEF) zeigt die LCOE Preisentwicklung für Solarenergie, Windenergie sowie Batteriespeicherkapazitäten (in Millionen US-Dollar pro Kilowattstunde):

LOCE

Quelle: BloombergNEF, https://about.bnef.com/blog/scale-up-of-solar-and-wind-puts-existing-coal-gas-at-risk/ Hinweis: Bei den Preisentwicklungen handelt es sich um einen ländergewichteten Durchschnitt unter Berücksichtigung der aktuellsten jährlichen Kapazitätserweiterungen. Die Stromgestehungskosten für Batteriespeicher gelten für eine Laufzeit von vier Stunden und berücksichtigen auch Ladekosten.

Vorurteil #2:

 “In fossile Brennstoffe investierte Gelder sind nicht nachhaltig angelegt” 

Es wird Energie benötigt, um Wirtschaftswachstum zu erzielen und den Wechsel zu einer klimafreundlichen, CO2-ärmeren Welt zu ermöglichen. Ohne Frage: Die Finanzierung von Kraftwerken, die fossile Brennstoffe verbrennen, ist nicht nachhaltig. Allerdings kann es sich auf dem Weg in eine nachhaltigere Welt durchaus als sinnvoll erweisen, bestehende Kraftwerke energie-effizienter auszurichten und damit die Energiewende einzuläuten.

Zu Beginn dieses weitreichenden Übergangs werden wir immer noch fossile Brennstoffe brauchen

Bart Groothuis, Mitglied des Europäischen Parlaments

Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir uns in Richtung eines neuen Energieträgermodells bewegen müssen. Da sich dies jedoch nicht über Nacht umsetzen lässt, müssen wir vorübergehend die fossilen Brennstoffträger weiter nutzen. In diesem Zusammenhang ist die Verbesserung der Energieeffizienz bestehender fossiler Kraftwerke ein wichtiger Aspekt.

Zahlreiche Energieunternehmen zählen zu den sogenannten Kombikraftwerken, die sowohl eine Gas- als auch eine Dampfturbine zur Energieerzeugung nutzen. Der US-Konzern General Electric schätzt, dass auf diese Weise bis zu 50 % mehr Strom mit demselben Brennstoff erzeugt werden kann.6

Erdgas zählt noch zu den umweltfreundlicheren fossilen Brennstoffen, denn die Verbrennung von Erdgas zur Energieerzeugung verursacht weitaus geringere CO2-Emissionen als die Verbrennung von Kohle oder Öl.7 Erdgas ist zudem eine gute Ergänzung zu erneuerbaren Energien, da Gas-Turbinen kostengünstig in Betrieb genommen werden und kurzfristig Strom liefern können, wenn erneuerbare Energien nicht verfügbar sind. Die Kombination beider Technologien (Erdgas + Wind-/Solarenergie) könnte die Treibhausgasemissionen erheblich reduzieren.

Vorurteil #3:

“Erneuerbare Energien sind nur durch Subventionen tragbar” 

Der Markt für erneuerbare Energien hat sich so weit entwickelt, dass Subventionen in weiten Teilen nicht mehr notwendig sind. So ist zum Beispiel das Einspeisevergütungssystem, mit dem in Europa Investitionen in neue Energietechnologien beschleunigt werden sollen, weitgehend ausgelaufen.

An dessen Stelle tritt ein dynamischer Markt für Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs), d.h. Vereinbarungen über die Stromlieferung zu einem festen Preis und einer festen Menge. Im Ergebnis erhalten Energieunternehmen dadurch einen garantierten Geldfluss und Endverbraucher einen garantierten Preis sowie eine garantierte Energielieferung.

All dies wäre nicht möglich, wenn der Bezug erneuerbarer Energie nicht günstig, zuverlässig und profitabel wäre. Dank technischer Verbesserungen und wettbewerbsfähiger Grenzkosten sind Fördermittel immer seltener notwendig.

Die verstärkte Hinwendung zu erneuerbaren Energien sehen wir als Strukturwandel, da die Kosten für den Bezug erneuerbare Energien immer weiter fallen. Die Kosten für fossile Brennstoffe werden hingegen nicht sinken und könnten sogar steigen, da die meisten der zugänglichen Ressourcen bereits zutage gefördert wurden. Auf fossile Brennstoffe ausgerichtete Unternehmen müssen zunehmend schwieriger zugängliche Reserven anzapfen, wie z. B. die in der Arktis, Teersande oder Schiefergas.

Auch der "Green Deal" der Europäischen Union wird das Vertrauen in Unternehmen aus dem Bereich erneuerbarer Energien stärken. Zugleich erwägt die EU, Subventionen für fossile Brennstoffe deutlich zu reduzieren, da diese die Bemühungen untergraben, bis 2050 die im Pariser Abkommen anvisierte CO2-Neutralität zu erreichen.

Die Paris-Aligned und Climate Transition Benchmarks spielen eine zentrale Rolle im Lyxor ETF-Universum und zählen neben den Lyxor Megatrends Smart Cities und Future Mobility zu den Themen, die im Rahmen des „Green Deals“ auf dem Weg zur Klimaneutralität Unterstützung erhalten. 

Wie lässt sich in erneuerbare Energien investieren?

Eine Möglichkeit, gezielt in erneuerbaren Energien zu investieren, bietet der Lyxor New Energy (DR) UCITS ETF (LYX0CB). Der dem ETF zugrunde liegende World Alternative Energy Index bildet die 40 weltweit größten Unternehmen ab, die in den drei Schlüsselbereichen

  • erneuerbare Energien
  • Energiebereitstellung
  • Energieeffizienz

tätig sind.

Drei Beispiele für führende Unternehmen aus dem Bereich erneuerbaren Energien, die sich im Lyxor New Energy (DR) UCITS ETF wiederfinden: 

Ørsted – Renewable energy

Das dänische Energieunternehmen Ørsted (ehemals DONG Energy) ist weltweit führend auf dem Offshore-Windmarkt. Es befindet sich in einer guten Position, um von der steigenden Nachfrage nach sauberer Energie in Europa zu profitieren, die durch die im Pariser Abkommen festgelegten Emissionsquoten verlangt wird.

Das Interessante an dem Unternehmen ist, dass es einst auf fossile Brennstoffe fokussiert war, 2017 aber sein Öl- und Gasgeschäft an den britischen Chemiekonzern Ineos verkauft hat. Kürzlich wurde auch das Geschäft mit Flüssigerdgas an Glencore veräußert. Anstatt das Geld aus dem Verkauf dieser Geschäfte an die Investoren zurückzugeben, entschied sich das Unternehmen für große Investitionen in die Offshore-Windkraft.

Ørsted ist eines der weltweit ersten Energieunternehmen, dessen Ziel zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen von der "Science Based Targets"-Initiative bestätigt wurde. Schätzungen zufolge ist das Unternehmen mit seinem Ziel dem von der IEA prognostizierten 2°C-Szenario für den Energiesektor um 27 Jahre voraus.8

Plug Power – Distributed energy

Energiebereitstellung nahe am Verbrauchspunkt ist das Geschäftsmodell einer globalen dezentralen Stromerzeugung. Wasserstoff ist ein Teil dieser Idee, und insbesondere grüner Wasserstoff kann dabei eine emissionsfreie Stromquelle sein.

Ein wichtiger Entwicklungsbereich ist die Speichermöglichkeit erneuerbarer Energien. Stationäre Speicherstationen an Bord von Fahrzeugen, Schiffen, Flugzeugen etc. können hier zum Einsatz kommen. Das amerikanische Unternehmen Plug Power entwickelt Wasserstoff-Brennstoffzellen als Ersatz für herkömmliche Batterien in Elektrofahrzeugen und liefert diese Zellen an Großkunden wie Amazon und Walmart.

Energiebereitstellung vor Ort kann im Gegensatz zu zentralisierten Produktions- und Netzsystemen für Ausfallsicherheit sorgen. Dies könnte sich zu einem bedeutenden Faktor entwickeln, da der größte Nachteil der erneuerbaren Energien darin besteht, dass sie nicht ununterbrochen verfügbar sind und beispielsweise ein Krankenhaus nicht rund um die Uhr mit Strom versorgen können. Mit dezentralen Energiesystemen können erneuerbare Energien zu einer stabileren Energiequelle werden.

NIBE Industrier AB – Energy efficiency

Das schwedische Unternehmen NIBE baut und vertreibt Lösungen zur Senkung des Energieverbrauchs und Verbesserung der Energieeffizienz. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet ein Sortiment an energieeffizienten Lösungen für Klimakomfort in allen Gebäudetypen sowie Komponenten und Lösungen für intelligente Heizungen in Industrieunternehmen und in öffentlicher Infrastruktur.

Dazu zählen Wärmepumpen und Solarzellen für Privathäuser, die Renovierung von Altbauten und öffentlicher Gebäude sowie die Entwicklung von Produkten zur effizienten Energienutzung in Autos, z.B.  Elemente für Batterie- und Innenraumheizungen, die unter anderem die Bremsenergie nutzen.

NIBEs Wärmepumpen werden beispielsweise in einem Wohnbauprojekt im Stadtteil Kortenoord in Wageningen (Niederlande) eingesetzt, wo ca. 1.000 Häuser ohne Gasleitung gebaut werden. Die Häuser sind optimal isoliert und mit energiesparenden Wärmepumpen, Sonnenkollektoren und Solaranlagen zur Warmwassererzeugung ausgestattet.

Erneuerbare Energie sind der Megatrend schlechthin

Erneuerbare Energien sind Teil eines Megatrends - eines Megatrends, der die Gesellschaft und die Geschäftsmodelle der Zukunft radikal verändern wird, untermauert durch das globale Bestreben, bis 2050 emissionsfrei zu werden.

Dieser Anspruch rechtfertigt die beträchtliche Summe an Investitionen, die in die Branche der erneuerbaren Energien fließt. Im Jahr 2019 wurden 282 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien investiert, angeführt von On- und Offshore-Windkraftanlagen mit 138 Milliarden US-Dollar, gefolgt von Solarenergie mit 131 Milliarden US-Dollar.9

Und doch stehen wir erst am Anfang einer Energiewende, die nicht erst durch die Pandemie ausgelöst wurde. Es handelt sich vielmehr um eine strukturelle Anpassung, die sich - unterstützt durch sinkende Kosten - über mehrere Jahre entwickelt hat. Im Jahr 2020 hat dieser Prozess nochmal an Fahrt aufgenommen und gleichzeitig die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen (u.a. in der Stahl- und Zementindustrie) reduziert.

Erneuerbaren Energien befinden sich auf einem sinkenden Kostenpfad, während fossile Brennstoffe konstant hohe Kosten verursachen. Es ist zu erwarten, dass erneuerbare Energien in Zukunft günstiger zu beziehen sein werden als Kohle und Öl.

Der Lyxor New Energy ETF, mit einem verwalteten Vermögen von rund 1 Milliarde Euro einer der größten seiner Art, ist ein ideales Anlageinstrument, um am Potential von Unternehmen im Bereich erneuerbaren Energien zu partizipieren und die zwingend erforderliche Energiewende auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen.10

Quellen

1. Broom, D. (2020, May 18). Coronavirus causes biggest dip in world energy demand in 70 years. World Economic Forum. https://www.weforum.org/agenda/2020/05/covid19-energy-use-drop-crisis/

2. BBC News. US oil prices turn negative as demand dries up. (2020, April 21). https://www.bbc.com/news/business-52350082

3. IEA (2020), World Energy Outlook 2020, IEA, Paris https://www.iea.org/reports/world-energy-outlook-2020

4. Gray, M., & Sundaresan., S. (March 2020). How to waste over half a trillion dollars: the economic implications of deflationary renewable energy from coal power investments, pp. 5, 9-10, 18-19. Carbon Tracker Initiative.

5. Bradily, T. (April 2020). 1H 2020 LC all OE Update: Renewables chase plunging commodity prices, pp. 5-22, 50-77. BloombergNEF.

6. GE Power. (Accessed: 15 February 2021). Combined-Cycle Power Plant – How it Works | GE Power Generation.

https://www.ge.com/power/resources/knowledge-base/combined-cycle-power-plant-how-it-works7. US Energy Information Administration. (2020, September 24). Natural gas and the environment - U.S. Energy Information Administration (EIA). https://www.eia.gov/energyexplained/natural-gas/natural-gas-and-the-environment.php#:%7E:text=Natural%20gas%20is%20a%20relatively,an%20equal%20amount%20of%20energy.

8. Science Based Targets initiative, https://sciencebasedtargets.org/companies-taking-action/case-studies/orsted

9. Bloomberg Green: Renewable Investment. (2020, June 30). Bloomberg. https://www.bloomberg.com/graphics/climate-change-data-green/investment.html#:~:text=Investment%20flows%20today%20determine%20where,by%20solar%20at%20%24131%20billion.

10. Lyxor International Asset Management, AUM as at 05/03/2021.

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