02 Dez 2019

Mit Technologie die Welt retten

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ESG-Investments haben inzwischen ihren wohlverdienten Platz unter den gängigen Anlageformen gefunden. Lyxor stellt daher ETF-Anlegern die neuesten innovativen Konzepte vor. Im Gastbeitrag diese Woche erläutert Eleanor Willi, ESG-Investmentspezialistin bei RobecoSAM, die Rolle, die Technologien bei der Bewältigung zweier zentraler Herausforderungen für weltweite Nachhaltigkeit spielen: Zugang zu sauberem Wasser und erneuerbare Energien zu erschwinglichen Preisen.

Sustainable Investing folgt einer einfachen und schlagkräftigen Mission: Lösungen für die größten Herausforderungen zu bieten, mit denen der Planet heute zu kämpfen hat. RobecoSAM, gegründet 1995, ist ein Investmentspezialist mit exklusivem Fokus auf Nachhaltiges Investieren (Sustainable Investing). Unserer Tätigkeit liegt die Überzeugung zugrunde, dass nachhaltig agierende Unternehmen tatsächlich die besseren Unternehmen sind: Nachhaltigkeit als Ziel reduziert Risiken und schafft positive, langfristige Renditen.

Wir haben eine breite Palette an nachhaltigen Lösungen für ethisch orientierte Anleger entwickelt, um einige der dringlichsten globalen Herausforderungen anzugehen. Zwei davon sind der Zugang zu sauberem Wasser und die Erzeugung erneuerbarer Energien.

Wasser: der Markt der Zukunft

Wasser ist lebensnotwendig. In den Industrieländern wird die Wasserversorgung für viele Menschen jedoch zunehmend zu einer Selbstverständlichkeit. Der Grund hierfür ist leicht nachvollziehbar: Zu Hause, in Schulen und am Arbeitsplatz steht uns unbegrenzt kristallklares Trinkwasser zur Verfügung. Viele Menschen machen sich keine Gedanken darüber, wie schwierig die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Wasser ist. Noch weniger machen wir uns bewusst, wie viel von dieser begrenzten Ressource wir täglich verbrauchen. In den meisten Ländern ist sauberes Trinkwasser jedoch ein wertvolles Gut.

Auch wenn Wasser 70% der Erdoberfläche bedeckt, sind wir für unseren tatsächlichen Wasserverbrauch vom jährlichen Niederschlag abhängig. Etwa zwei Drittel der jährlichen Niederschlagsmenge verdunsten in die Atmosphäre; weitere 20-25% fließen in die Wassersysteme und sind für den Konsum ungeeignet. Nur etwa 10% der gesamten Niederschlagsmenge verbleiben für die persönliche, landwirtschaftliche und industrielle Nutzung. Zudem ist der Niederschlag nicht gleichmäßig verteilt: 1,2 Milliarden Menschen leben in Regionen mit Wasserknappheit, und aufgrund von Verschmutzung ist ein Großteil dieses Wassers unbrauchbar. Die Deckung des steigenden globalen Wasserverbrauchs ist in kürzester Zeit zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Probleme geworden.

Globale Herausforderung

Die durch Bevölkerungszuwachs und Klimawandel verursachte Wasserknappheit gehört nach wie vor zu den großen globalen Problemen. Weltweit sind etwa 2,2 Milliarden Menschen von Wasserknappheit betroffen und bei 4,2 Milliarden Menschen ist die sanitäre Grundversorgung nicht gesichert. Jüngsten Berichten zufolge wird die Nachfrage nach Wasser das Wasserangebot bis 2030 wahrscheinlich um 40% übersteigen und die Hälfte der Weltbevölkerung unter Wasserknappheit leiden. Um das Problem von Wassermangel in den Griff zu bekommen, erforschen Unternehmen im Wassersektor neue Strategien und streben größere Investitionen in Wasserprojekte an.

Die Wasserindustrie setzt verstärkt auf innovative Lösungen, wie beispielsweise künstliche Intelligenz (KI), um den Auswirkungen von Problemen wie veralteten Infrastrukturen, Klimawandel, extremen Wetterereignissen und steigender Nachfrage zu begegnen. Der Einsatz von KI zur Schätzung, Verwaltung und Beobachtung von Wasserressourcen bietet Potential, die weltweite Wasserkrise abmildern. Ein Beispiel für dieses Potenzial zeigt sich im Hinblick auf Überschwemmungen. Jedes Jahr sind schätzungsweise 250 Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen. Studien zufolge könnten entsprechende Frühwarnsysteme es ermöglichen, zwischen heute und 2035 durch KI-gestützte Prognose-Verbesserungen über 3000 Menschenleben zu retten, die Zahl der durch solche Extremwetterereignisse obdachlos gewordenen Menschen um 1,2 Millionen zu senken und die durch Überflutungen verursachten ökonomischen Schäden um etwa 14 Mio. US-Dollar zu reduzieren.

Investments in den Wassersektor

Obwohl die Wasserressourcen begrenzt sind, steigt die Wassernachfrage zunehmend. Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und eine Veränderung der Ernährungsweise hin zu Lebensmitteln mit hohem Wasserverbrauch führen zu einem starken Anstieg der industriellen Wassernachfrage. Die Umsetzung von Lösungen für diese Herausforderungen ist entscheidend für das Überleben und wesentlich für weiteres Wirtschaftswachstum, weshalb dieses Thema eine der größten Wachstumschancen unserer Zeit darstellt. Der 2007 von Lyxor aufgelegte World Water ETF investiert in Unternehmen, die einen erheblichen Teil ihres Umsatzes (über 40%) entlang der Wasser-Wertschöpfungskette generieren: in der Wasserinfrastruktur, der Wasseraufbereitung oder der Wasserversorgung.

Erneuerbare Energien: günstiger als gedacht

Es ist kein Geheimnis, dass die herkömmliche Erzeugung von Energie aus fossilen Brennstoffen einen wesentlichen Anteil an der weltweiten Umweltverschmutzung ausmacht. Mit „alternativen“ oder „erneuerbaren“ Energien werden Energiequellen bezeichnet, die fossile Brennstoffe künftig ersetzen können. Darunter fallen beispielsweise Solarenergie, Wind- und Wasserkraft, geothermische Lösungen und Biokraftstoffe.

Die Nachfrage nach alternativen Energien wird nach wie vor hauptsächlich durch staatliche Förderleistungen in Form von Einspeisevergütungen und Subventionen erzeugt. Schnell sinkende Kosten und die zunehmende Technologieeffizienz, die – wie beispielsweise Solaranlagen – zuvor relativ teuer waren, könnten dafür sorgen, dass die staatliche Unterstützung für die Nachfrage nach erneuerbaren Energien in Industrieländern künftig an Bedeutung verlieren wird, während die Kosteneffizienz für die Einführung solcher Energieformen eine wichtigere Rolle einnehmen wird.

Aufgrund einer höheren wirtschaftlichen Effizienz von Anlagen für erneuerbare Energien und der zunehmenden staatlichen Förderung in Schwellenländern, insbesondere China, wird der Anteil alternativer Energien am weltweiten Stromerzeugungsmix Prognosen zufolge steigen.

Investments in erneuerbare Energien

Angesichts des großen Potenzials und der steigenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien steht außer Frage, dass Unternehmen, die effektiv in die Erzeugung und Verteilung erneuerbarer Energien, in Energieeffizienz und in Technologien zur Energiespeicherung investieren, erhebliches Wachstumspotenzial bieten. Um dem Rechnung zu tragen, investiert der ETF in Unternehmen mit einem wesentlichen Umsatzanteil (über 40%) im Bereich alternativer Energien: Energieverteilung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ist nicht als Anlageberatung zu verstehen. Die von Eleanor Willi geäußerten Ansichten spiegeln ihre eigene Sichtweise wider und entsprechen nicht zwangsläufig den Ansichten von Lyxor International Asset Management oder Société Générale. Ihr Kapital unterliegt Risiken. Bitte lesen Sie unsere nachstehenden Risikohinweise.

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