22 Jun 2021

Sind grüne Anleihen einen Aufpreis wert?

Weshalb Anleger bereit sein könnten, für Green Bonds ein Greenium zu zahlen 

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Die Ausgabe von Green Bonds, grüner Anleihen, stieg 2020 trotz Pandemie auf ein rekordverdächtiges Niveau. Dies deutet darauf hin, dass Anleger verstärkt Anlagemöglichkeiten suchen, die einen Teil zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen. François Millet, Leiter ETF Strategie, ESG and Innovation bei Lyxor, erläutert, weshalb grüne Anleihen einen Preisaufschlag (Greenium) gegenüber herkömmlichen Anleihen aufweisen können und inwieweit Anleger dazu bereit sind, niedrigere Renditen zugunsten umweltfreundlicher Investitionsprojekte in Kauf zu nehmen.

Wie verändert sich der Markt für Green Bonds mit dem absehbaren Ende der Covid-19-Krise? 

Die Covid-19-Pandemie hebt die Bedeutung und die Rolle hervor, die Investoren in einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Erholungsphase an den Märkten spielen können. Auch die Politik hat ihren Fokus daraufgelegt, Wachstum nachhaltiger und besser zu gestalten.
 
Nach Angaben der Climate Bonds Initiative (CBI), einer gemeinnützigen internationalen Investoreninitiative mit dem Ziel, über den Anleihemarkt einen Beitrag zu einer CO2-effizienten und klimaresistenten Zukunft zu leisten, wurden bis Ende Mai 2021 bereits grüne Anleihen im Wert von 150 Milliarden US-Dollar aufgelegt. Damit setzt sich das Rekordjahr 2020 fort, in dem im zweiten Halbjahr grüne Anleihen im Wert von 178 Milliarden US-Dollar aufgelegt wurden. Dies entspricht einem fast doppelt so hohen Volumen wie im ersten Halbjahr 2020 (91,6 Milliarden US-Dollar).

Ein bedeutender Schritt für die Entwicklung grüner Anleihen im Jahr 2021 ist das gestiegene Volumen grüner Staatsanleihen. Vor vier Jahren gab es dafür noch nicht einmal ein eigenes Segment. 2020 haben mit Deutschland und Italien zwei weitere Staaten erstmals grüne Staatsanleihen begeben.

Staatsanleihen mit dem Ziel der Finanzierung klimafreundlicher Projekte werden dem gesamten Green Bond Market zu mehr Akzeptanz und Aufmerksamkeit verhelfen und zur Umschichtung von Kapital in grüne Anleihen beitragen. Dies kann auch ein Signal für Unternehmen sein und sie dazu bewegen, ebenfalls grüne Anleihen zu begeben. 

Die EU hat sich unter dem Motto Net Zero 2050 dazu verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften und verknüpft dieses Ziel mit dem Übergang in ein digitales Zeitalter und der Erholung aus der Covid-19-Phase. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, bestätigte die Pläne der EU, in den kommenden Jahren rund 225 Milliarden Euro an grünen Anleihen zu emittieren. Um in Europa bis 2050 Klimaneutralität zu erzielen, wird die EU in Kürze das "Fit-for-55"-Maßnahmenpaket ankündigen. Auf diese Weise soll der Europäische Green Deal mit dem überarbeiteten Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um 55% zu reduzieren, unterstützt werden.

Die Climate Bonds Initiative erwartet zudem ein starkes Wachstum des Green Bonds Marktes, nachdem die USA unter ihrem neuen Präsidenten Joe Biden den Kampf gegen Klimawandel wieder aufgenommen hat. Der erneute Beitritt der USA zum Pariser Klimaschutzabkommen und die Ernennung eines erfahrenen Expertengremiums unterstreicht den Einsatz der USA für eine klimafreundlichere Zukunft. 
 
Ende September 2020 kündigte außerdem der chinesische Präsident Xi Jinping an, dass China bis 2060 klimaneutral werden möchte. China ist für 30% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich – aber nach den USA auch der zweitgrößte Emittent grüner Anleihen mit einem kumulierten Volumen von rund 130 Milliarden US-Dollar. Das angestrebte Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2060 erfordert jedoch noch weitaus höhere Green Bond-Emissionen. Diese Perspektiven sollten sowohl bei potenziellen Emittenten als auch bei Anlegern für eine erhebliche Umschichtung in grüne Anleihen sorgen.   

Sind Investoren generell bereit, einen Preisaufschlag für grüne Anleihen, das sogenannte Greenium, zu zahlen?

Man spricht von einem Greenium, einem Aufschlag aufgrund ihrer grünen Verwendung, wenn Green Bonds zu einem höheren Preis ausgegeben werden und somit eine niedrigere Rendite gegenüber herkömmlichen Anleihen in Aussicht stellen. 

Allerdings gibt es keinen Grund, weshalb sich das „grüne“ einer Anleihe negativ auf den Preis auswirken sollte, da grüne Anleihen herkömmlichen Anleihen desselben Zahlungsrangs und Emittenten gleichgestellt sind. Laut CBI-Daten fallen Preisaufschläge kaum ins Gewicht und sind vernachlässigbar, sollte es zu zusätzlichen Kosten aufgrund von „Second Party Opinions“ und Zertifizierungen kommen.  

Es gibt unterschiedliche Gründe weshalb Anleger bereit sein könnten, ein Greenium zu akzeptieren. Beispielsweise kann die Investition in grüne Anleihen als eine bewusste Entscheidung getroffen werden, um Kapital nachhaltig so einzusetzen, dass es als ein deutliches Zeichen im Kampf gegen den Klimawandel gewertet werden kann. Grüne Anleihen besitzen außerdem nachweislich eine geringere Volatilität als herkömmliche Anleihen und macht sie für viele Investoren attraktiv. Wenn Unternehmen grüne Anleihen begeben, ist die Aussagekraft eindeutig: Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung! Investoren gehen in diesem Zusammenhang davon aus, dass Unternehmen, die grüne Anleihen begeben, in Zukunft einem geringeren unternehmerischen Risiko ausgesetzt sind.  

Die Zahl der Grünen Anleihen, die ein Greenium aufweisen, wächst in dem gleichen Maße, in dem die Nachfrage nach grünen Anleihen zunimmt.

Daten der Climate Bonds Initiative belegen, dass zwischen 2016 und 2019 nur 22 % der EUR-Emissionen und 14 % der USD-Emissionen von grünen Anleihen ein Greenium aufwiesen. Im zweiten Halbjahr des Jahres 2020 berechnete die CBI Renditekurven für 33 der 54 Anleihen. Innerhalb dieser Stichprobe wiesen 52 % ein Greenium auf. Im zweiten Halbjahr stieg dieser Anteil auf 79 %. Trotz steigenden Greenium-Anteils hat die Nachfrage nach grünen Anleihen weiter zugenommen.

Laut CBI waren im Jahr 2020 mehr als 70 % der europäischen grünen Anleihen deutlich höher überzeichnet als traditionelle Anleihen. Zudem wiesen drei Viertel der europäischen grünen Anleihen engere Spreads aus als ihre nicht-grünen Pendants.

Die Datenerhebung der CBI für den Automobilsektor erfasst die Emission von 28 Green Bonds, ausgegeben von zehn verschiedenen Autoherstellern, mit einem aktuellen Volumen von 9,9 Milliarden US-Dollar. 
 
Zum Vergleich: Im Februar 2021 hatten 90 Automobilhersteller 2.465 ausstehende Anleihen mit einem Volumen von 719 Milliarden US-Dollar am Markt platziert. Dies zeigt, wie gering der Anteil grüner Anleihen derzeit, zumindest im Automobilsektor, noch ist.


Es gibt deutliche Signale dafür, dass der Markt für grüne Anleihen in der Automobilindustrie an Fahrt aufnimmt. Im dritten Quartal 2020 wurden von vier namhaften Automobilunternehmen erstmals grüne Anleihen aufgelegt, die alle einen Preisaufschlag aufweisen, um die Umstellung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auf batterieelektrische Fahrzeuge und/oder Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge zu finanzieren. Hierzu zählten u.a. Daimler, Volkswagen und Volvo.

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Volkswagen zählt zu den aktivsten Emittenten grüner Anleihen. Im September 2020 legten die Wolfsburger zwei grüne Anleihen auf, nachdem die ursprünglich geplante Auflage aufgrund der Covid-19-Pandemie verschoben werden musste.

Beide Anleihen, die innerhalb der klassischen Zinskurve von Volkswagen eingepreist wurden, starteten mit einem Greenium. Das durch die Anleihen eingesammelte Geld sollte zwei nachhaltigen Finanzierungsprojekten zugutekommen: Zum einen der Weiterentwicklung der Elektrofahrzeuge auf Basis eines Modularen Elektroantriebbaukastens (MEB), zum anderen dem Ausbau der Ladeinfrastruktur. Volkswagen berichtete, dass rund 69 % der 8-jährigen und 74 % der 12-jährigen Anleihen an Investoren ausgegeben wurden, für die social responsible investing, sozial verantwortliches Investieren, im Vordergrund steht.

Quelle für alle Daten, sofern nicht anders angegeben: Climate Bonds Initiative, Green Bond Pricing in the Primary Market: Juli - Dezember 2020

Erfahren Sie mehr über das „Greenium“     

Der von Lyxor gesponsorte Halbjahresbericht der Climate Bond Initiative zeigt eine steigende Anlegernachfrage auf dem Primärmarkt nach qualitativ hochwertigen Green Bonds.

Lesen Sie den vollständigen CBI-Bericht über die Preisgestaltung grüner Anleihen im zweiten Halbjahr 2020

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Erfahren Sie mehr über grüne Anleihen in unserer ersten Podcast-Folge, "Banking on a greener future", mit der Danske Bank und der Climate Bonds Initiative

Lyxor podcast

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