08. Juni 2021

Weshalb Unternehmensanleihen mit ESG-Filter eine attraktive Wahl sind

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Am 25. Mai haben wir gemeinsam mit Experten von Bloomberg ein Webinar zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren mit ESG-gefilterten Unternehmensanleihen veranstaltet. Dabei bot sich die Gelegenheit, Anlageexperten auf dem Spezialgebiet Unternehmensanleihen sowie ESG-Bewertung Fragen zu stellen. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung des Webinars, das Sie sich hier auch in voller Länge anhören können.

Mahesh Bhimalingam, Chief European Credit Strategist bei Bloomberg Intelligence, erläutert zu Beginn die Bedeutung von Unternehmensanleihen im Jahr 2021. Seiner Ansicht nach sind insbesondere Hochzinsanleihen im Jahr 2021 sehr attraktiv bewertet.

MB: Das wichtigste Thema im Bereich für Unternehmensanleihen im Jahr 2021 werden nicht die Kredite selbst, sondern die Zinsen sein. Der Covid-Schock im letzten Jahr führte absurderweise zu einem der besten Jahre für die Anleihemärkte. Dennoch sind trotz der enormen Stimulierung durch die Käufe der Zentralbanken die Zinsen gesunken. Infolgedessen sahen wir außergewöhnliche Renditen bei Investment Grade- und Hochzins-Unternehmensanleihen.

2021 kann als Recovery Year, als Erholungsjahr, betrachtet werden. Damit gemeint ist, dass die Zinsen steigen könnten, wenn auch die Inflationserwartungen steigen. Bislang ist die Bundrendite bereits um rund 48 Basispunkte gestiegen.

Von Erholungsjahren profitieren Hochzinsanleihen überdurchschnittlich. Steigende Inflationszahlen kommen Hochzinsanleihen entgegen, wohingegen Investment Grade Anleihen kein vergleichbares Polster in einem steigenden Zinsumfeld vorweisen können. Aus diesem Grund sollten sich Anleger in den kommenden Monaten mit Hochzinsanleihen befassen.

Hier gelangen Sie zum kompletten Webinar mit dem Beitrag von Mahesh Bhimalingam

  • Steigende Zinsen können die Fremdkapitalkosten von Unternehmen erhöhen
  • Der große technische Treiber im Bereich Unternehmensanleihen
  • Performance von grünen und ESG-Anleihen

AJ Lindeman, Head of Index and ESG Quantitative Research bei Bloomberg, referiert über die Anwendung von ESG-Filtern auf Unternehmensanleihenindizes.

AJL: Bei der Analyse von ESG-Faktoren im Bereich Unternehmensanleihen gehen wir nicht davon aus, dass ESG-Filter automatisch zu einer systematischen Überrendite führen. Sozial verantwortliche und nachhaltig denkende Anleger verfolgen zusätzliche Ziele, wie beispielsweise Veränderungen in der Unternehmenspolitik, die Einführung sozialer Normen oder die Berücksichtigung bestimmter Werte. Wir schauen uns an, welche Kompromisse eingegangen werden, um diese zusätzlichen Ziele zu realisieren.

Woraus könnten solche Kompromisse resultieren? Wie bestimmen wir die Auswirkungen von ESG-Filtern auf Portfolios?

Generell neigen Marktteilnehmer dazu, leicht verständliche Portfoliokonstruktionen zu bevorzugen. Das ist ein Grund für die Beliebtheit eines regelbasierten Ansatzes, der sich typischerweise in ESG-Filtern und dem Ausschlussverfahren kontroverser Unternehmenstätigkeiten manifestiert.

Die Anwendung von ESG-Filtern kann die Sektorgewichtung und das Risikoprofil eines Portfolios entscheidend verändern – das gilt sowohl für anleihe- als auch für aktienbasierte Produkte.

Wie lässt sich der ESG-Effekt bestimmen? Dies geschieht, indem wir die Portfoliokonstruktionstechnik ändern. Was wäre, wenn ein ESG-Filter zur Anwendung käme, ohne dass dabei andere Portfoliomerkmale berührt würden? Dies führt dazu, dass der ESG-Effekt in einer Allokation isoliert wird, was durch Modellportfolios erreicht werden kann, die mit mehr Präzision konstruiert werden, als es regelbasierte Techniken erlauben.

Hier gelangen Sie zum kompletten Webinar mit dem Beitrag von AJ Lindeman

  • Die relative Performance von hypothetischen "ESG Max"- und "ESG Min"-Portfolios
  • Entflechten der Korrelation von ESG-Faktoren mit anderen Risikofaktoren
  • Das Potenzial von ESG zum Schutz vor Abwärtsrisiken

Abschließend erläutert Philippe Baché, Head of Fixed Income bei Lyxor ETF, das Grundprinzip von ESG-Unternehmensanleihen und veranschaulicht, wie ähnlich sich ESG-Unternehmensanleiheindizes hinsichtlich Risiko, Rendite und Tracking Error im Vergleich zu traditionellen Benchmarks verhalten. Sein Fazit: Die Umschichtung in ESG-gefilterte Unternehmensanleihen macht in jedem Fall Sinn.

PB: Die Anwendung von ESG-Filtern im Unternehmensanleihesegment bedeutet nichts weiter als das Hinzufügen von nicht-finanziellen Kriterien zu einer Standard-Anleihenallokation und bringt folgende Vorteile mit sich:

ESG-Filter bieten in erster Linie einen Rahmen, um Werte zu berücksichtigen, die sich durch den Ausschluss von Anleiheemittenten definieren, beispielsweise die Bereiche Tabak oder Steinkohle. Es hilft Investoren auch, sich an nach neuen Regulierungen zu richten, wie z.B. die EU-Offenlegungsverordnung für den Finanzdienstleistungssektor (SFDR), die den Anreiz zur Berücksichtigung von ESG-Filtern erhöht. Es gibt zudem immer mehr Belege dafür, dass ESG-Kriterien dazu beitragen können, Verluste abzumildern, während die Risiko-/Renditecharakteristika von ESG- und Nicht-ESG-Indizes nahezu identisch sind, was das Umschichten in ESG-Anleihen erleichtert. 

Die Bloomberg Barclays MSCI Sustainable SRI-Indizes, auf die sich die Lyxor Unternehmensanleihe-ETFs beziehen, verfügen alle über einen ESG-Filter. Sobald der Ursprungsindex feststeht, wird ein Liquiditätsfilter angewendet, der kleinere Anleihetitel aussortiert. Zudem bleiben Emittenten ohne ESG-Rating unberücksichtigt. Anschließend kommt der ESG-Filter zum Einsatz. 

Der ESG-Filter schließt Unternehmen aus, die ein MSCI ESG-Rating schlechter als BBB erzielen und in kontroversen, ethisch fragwürdigen Tätigkeiten involviert sind. Hierzu zählen Alkohol, Tabak, Glücksspiel, Öl-, Gas- oder Steinkohleproduktion. Wir sind vom Erfolg dieser Herangehensweise überzeugt und jeder einzelne der direkt replizierenden Lyxor Unternehmensanleihe-ETFs folgt dieser Methodik.

Hier gelangen Sie zum kompletten Webinar mit dem Beitrag von Philippe Baché

  • ESG-Indexeigenschaften im Vergleich zum Ursprungsindex 
  • Wie ESG-Filter die Sektorgewichtung beeinflussen
  • Warum sich der Tracking Error zwischen Investment Grade und High Yield ESG unterscheidet 

Fragen & Antworten

  • Welche Perspektiven sehen Sie für Investment Grade Anleihen in den nächsten drei bis vier Jahren? 
  • Wie wirken sich ESG-Filter auf den Markt aus? 
  • Können Sie die Vorteile des Ausschlusses niedriger ESG-Ratings erklären?

Hier können Sie sich das komplette Webinar noch einmal ansehen


Lyxors Standpunkt

Eines Tages wird der Wert eines Unternehmens womöglich stärker von der Größe des CO2-Fußabdrucks sowie von seinem Einfluss auf die globale Erwärmung abhängen. Auch die Bereitschaft eines Unternehmens, sich mit umfassenden gesellschaftlichen Problemen auseinanderzusetzen, wird eine bedeutende Rolle spielen. In der Konsequenz werden unsere Investitionsentscheidungen von diesen Faktoren beeinflusst.

Unser aktueller Beitrag erklärt, warum wir davon überzeugt sind, dass langfristige Erträge grün und verantwortungsbewusst erzielt werden sollten.

Eine Anlage in Lyxor ESG-Unternehmensanleihen kann dazu beitragen, unsere Zukunft nachhaltiger zu gestalten.

Besuchen Sie unseren ESG-Themenbereich, um mehr über unsere ESG Produkte zu erfahren.

Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden. Lyxor ETF unterstützt oder fördert in keiner Weise die in diesem Artikel genannten Unternehmen. 

Wichtige Hinweise
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Interessenkonflikte
Dieses Research-Dokument enthält die Einschätzungen, Meinungen und Empfehlungen der Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor International Asset Management („LIAM“) aus den Bereichen Cross Asset und ETF. Sofern dieses Dokument Anlageideen enthält, die auf Makro-Einschätzungen der wirtschaftlichen Marktbedingungen oder dem relativen Wert beruhen, können diese von den grundsätzlichen Meinungen von Cross Asset und ETF Research und Empfehlungen in Sektor- oder Unternehmens-Research-Berichten von Cross Asset und ETF Research sowie von den Einschätzungen und Meinungen anderer Abteilungen von LIAM oder seinen Tochtergesellschaften abweichen. Die Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor Cross Asset und Lyxor ETF konsultieren regelmäßig LIAM-Mitarbeitende aus dem Vertrieb und der Portfolioverwaltung in Bezug auf Marktinformationen, darunter Marktkurse, Spreads und Handelsaktivität von ETFs, die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffindizes nachbilden. Die Handelsabteilungen können oder konnten in der Vergangenheit Transaktionen grundsätzlich auf Basis der Einschätzungen und Berichte der Research-Analysten durchführen. Lyxor verfügt über verbindliche Research-Richtlinien und -Verfahren, die angemessen (i) sicherstellen sollen, dass in Research-Berichten angegebene Fakten auf zuverlässigen Informationen beruhen, und (ii) verhindern sollen, dass Research-Berichte unangemessen selektiv oder in unangemessener Staffelung veröffentlicht werden. Zudem hängt die Vergütung der Research-Analysten zum Teil von der Qualität und Genauigkeit ihrer Analysen, vom Kundenfeedback und von Wettbewerbsfaktoren sowie von den Gesamterlösen von LIAM, einschließlich Erlösen aus Anlageverwaltungsgebühren, Anlageberatungsgebühren und Vertriebsgebühren, ab.