09 Nov 2021

Das Klima ruft: Ein Gespräch mit Isolde Kostner

Banner-image
text

Isolde Kostner gewann mehrfach die Alpinen Skiweltmeisterschaften, konnte als erste Italienerin den Abfahrtsweltcup für sich entscheiden, sicherte sich drei Olympiamedaillen und hat für Italien die meisten Podiumsplatzierungen bei Weltcuprennen gewonnen. Sie ist eine große und begeisterte Kennerin der Berge in aller Welt. Durch ihren Sport und ihre Leidenschaft für die Natur hat sie die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem der Bergwelt in den vergangenen 20 Jahren selbst erlebt. In ihrem Gespräch mit Lyxor beschreibt sie, wie sich die Berge verändert haben, welche Folgen diese Veränderungen für den Ski- und Wintersport haben und warum es dringend an der Zeit ist, Maßnahmen zum Schutz der Berge zu ergreifen.

Die Finanzbranche und der alpine Skisport scheinen zwei weit voneinander entfernte Welten zu sein, tatsächlich haben sie jedoch viel gemeinsam. Vorbereitung, Konzentration, Risikomanagement, die Fähigkeit, die richtige Richtung und den richtigen Zeitpunkt zu wählen, Schnelligkeit und Führungskompetenz. Und all das kombiniert mit einem wachsenden Interesse an den Auswirkungen des Klimawandels. Was bedeuten diese Konzepte für Sie?

Zunächst einmal ist es von grundlegender Bedeutung für einen Athleten, sich Ziele zu setzen. Im Falle der olympischen Spiele (alle vier Jahre), Alpinen Skiweltmeisterschaften (alle zwei Jahre) und des Alpinen Weltcups (jedes Jahr) sind dies mittel- bis langfristige Ziele. Die gesamte Aufmerksamkeit eines Athleten richtet sich auf diese Ziele, indem er sich physisch und mental darauf vorbereitet, durch Training, Ruhe und eine entsprechende Ernährung. All dies, um die bestmögliche Form zu erreichen.

Athleten müssen Entscheidungen treffen. In meiner Disziplin, der Abfahrt, muss man beispielsweise genau im richtigen Moment in die Kurve gehen – dabei können selbst wenige hundertstel Sekunden entscheidend sein.

Letztlich versucht jeder Athlet, zu gewinnen und die Führung zu übernehmen. Einen Sieg einzufahren ist schwierig, aber lange Zeit an der Spitze zu bleiben und die Führungsrolle zu behaupten ist noch viel schwieriger. Diesbezüglich würde ich sagen, dass Führung nicht nur heißt, an erster Stelle zu stehen, sondern auch die Fähigkeit und das Potenzial zu haben, das Team voranzubringen, ein Vorbild zu sein und im Training mit Hinweisen und Ratschlägen zur Seite zu stehen. All diese Merkmale findet man so ähnlich auch in der Investmentwelt.

Hinzu kommt die wichtige Rolle der Umwelt: Das Thema Klimawandel lässt sich von niemandem mehr ignorieren und sowohl die Finanzbranche als auch der Sport müssen einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten, die Entwicklung aufzuhalten weitere irreparable Schäden abzuwenden.

Welche Veränderungen in der Bergwelt haben Sie im Laufe Ihres Lebens und Ihrer Karriere wahrgenommen?

Ich wurde in den Bergen geboren und habe immer dort gelebt – die Berge sind meine Leidenschaft. In den letzten Jahren habe ich grundlegende Wetterveränderungen beobachtet: Es kommt immer häufiger zu schweren Gewittern – ein Phänomen, das es zuvor kaum gab –, was zu Lawinen und Überschwemmungen führt. Die Feuerwehren in Südtirol haben diesen Sommer bei wetterbedingten Einsätzen einen Anstieg von 30% gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.

Seit mehreren Jahren sehe ich zudem eine deutliche Veränderung der Berglandschaft. Der Schneekreislauf hat sich verändert und der Schnee ist heute viel härter, aggressiver und – anders als man erwarten würde – im Winter vereister als vor 20 Jahren. Diese Entwicklung ist so ausgeprägt, dass inzwischen schon eisgriffigere Skier entwickelt und hergestellt werden.

Ein anderes reales Beispiel ist die Marmolata in den Dolomiten, quasi direkt vor meiner Haustür. Als Kind habe ich den Berg immer weiß, sogar im Sommer mit Schnee und einem dicken breiten Gletscher bedeckt gesehen. Heute ist dort mehr Eis als Schnee, und das Eis wird immer grauer.

Ein weiteres besorgniserregendes Beispiel ist der Forni-Gletscher in Alta Valtellina, der seit mindestens 15 Jahren aufgrund des Phänomens der „Verdunkelung“ buchstäblich kollabiert: Durch die Verschmutzung werden die früher weißen Gletscher dunkler und dunkler, was ihr Abschmelzen noch beschleunigt, da sie mehr Sonnenlicht absorbieren. 

Auf einigen Gletschern wurden sogar Plastikpartikel gefunden, eine besonders erschütternde Entwicklung, da Gletscher eine wichtige Wasserquelle für das gesamte Ökosystem der Berge und Lebensquelle für Umwelt und Fauna der Berge selbst sind.

Welche Veränderungen konnten Sie beim Skisport und bei Sportveranstaltungen in den Bergen feststellen?

Spürbar ist die Verkürzung der Skipisten. Vor 30 Jahren konnten wir am Stilfser Joch noch im Juli auf allen Pisten bis ganz nach unten fahren. In den letzten Jahren war das Skifahren dort nur noch auf den oberen Pistenabschnitten möglich. In Italien stehen den Athleten keine langen Abfahrten für ihr Training mehr zur Verfügung, weshalb viele im August nach Südamerika gehen, wo es längere Pisten gibt – das war schon Ende der 1990er Jahre so.

Die Organisatoren großer Sportveranstaltungen sind Zeugen der Zerstörung der Umwelt geworden, in der sie immer gearbeitet haben, und ihr Interesse an Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist im Laufe der Jahre gestiegen. Ihr Blickwinkel hat sich komplett verändert.

Bestes Beispiel ist der Bau von Pisten für Skirennen. Bis Anfang der 2000er Jahre wurden für Wettbewerbe neue Abfahrten gebaut – mit negativen Folgen für die Umwelt nach der Veranstaltung. Ein Beispiel sind die Olympischen Winterspiele von 2006 in Turin: Dort blieb eine „Geister-Bobrennbahn“ mit offensichtlich erheblichen Ausmaßen zurück, die nicht mehr genutzt werden kann.

Das Konzept der Kreislaufwirtschaft ist aber auch in diesem Sektor inzwischen in den Mittelpunkt gerückt. Das bedeutet, dass alle für eine bestimmte Veranstaltung eingesetzten Materialien anschließend für andere Ereignisse verwendet werden. Dieser Prozess beginnt bereits vor der Planung eines Events: Die Organisatoren wissen, dass sie fast „automatisch“ von der Vergabe der Veranstaltung ausgeschlossen werden, wenn sie nicht nachhaltig agieren.

Ein gutes Beispiel ist die Kandidatur von Gröden für den Weltcup 2029: Es wurde vorgeschlagen, die bestehenden Pisten früherer Weltcuprennen erneut zu verwenden. Das „Gebot der Nachhaltigkeit“ gilt auch für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand/Cortina: Gleich zu Beginn der Organisationsphase wurde entschieden, dass es in wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Hinsicht nachhaltige Spiele werden sollen.

Lyxors Standpunkt zum Thema Klimainvestments 

Das Klima spielt eine zentrale Rolle in unserer ESG-Strategie. 2017 hat Lyxor den weltweit ersten Green Bond ETF aufgelegt, und unlängst haben wir als erster ETF-Anbieter in Europa eine umfassende Palette an Klima-ETFs unter Einhaltung der Anforderungen der EU-Referenzwerte für den klimabedingten Wandel (Climate Transition Benchmarks) und der Paris-abgestimmten EU-Referenzwerte (EU Paris-Aligned Benchmarks) auf den Markt gebracht. 

Mit den Lyxor Klima-ETFs können Sie dazu beitragen, die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, was dem ambitioniertesten Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens entspricht.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie Ihr Portfolio auf eine „Net Zero“-Zukunft ausrichten können? Informieren Sie sich über unsere Klima-ETFs und erkunden Sie unser Klima-Thermometer zur Prüfung der Temperaturausrichtung unserer ETFs

 Wichtige Hinweise

Diese Veröffentlichung erfolgt durch Lyxor International Asset Management (LIAM), eine von der französischen Finanzmarktaufsicht Autorité des Marchés Financiers zugelassene und den Bestimmungen der OGAW-Richtlinie (2009/65/EG) und der AIFM-Richtlinie (2011/61/EU) unterliegende französische Verwaltungsgesellschaft. Société Générale ist ein von der französischen Aufsichtsbehörde Autorité de contrôle prudentiel et de résolution zugelassenes französisches Kreditinstitut (Bank). Einige der in dieser Broschüre beschriebenen Fonds sind entweder Teilfonds von Multi Units Luxembourg, Lyxor SICAV oder Lyxor Index Fund – Investmentgesellschaften mit variablem Kapital (SICAV) nach luxemburgischem Recht – und unterliegen der Aufsicht der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) oder Teilfonds von Lyxor 1, ein Sondervermögen nach deutschem Recht, und unterliegen der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Alternativ dazu handelt es sich bei einigen der in diesem Dokument beschriebenen Fonds entweder um (i) französische FCPs (fonds commun de placement) oder (ii) Teilfonds von Multi Units France, einer französischen SICAV. Sowohl die französischen FCPs als auch die Teilfonds von Multi Units France wurden nach französischem Recht errichtet und von der Autorité des marchés financiers beaufsichtigt. Jeder Fonds erfüllt die Bedingungen der OGAW-Richtlinie (2009/65/EG) und wurde von der jeweiligen Aufsichtsbehörde genehmigt.Société Générale und Lyxor AM empfehlen Anlegern, den Abschnitt „Risikofaktoren“ im Prospekt und im Dokument mit wesentlichen Anlegerinformationen (Key Investor Information Document, KIID) des Produkts sorgfältig zu lesen. Der Prospekt in englischer und/oder deutscher Sprache und das KIID in deutscher Sprache sind kostenfrei in Deutschland bei Lyxor International Asset Management S.A.S. Deutschland, Neue Mainzer Straße 46-50, 60311 Frankfurt am Main; in Österreich bei Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, Am Belvedere 1, A-1100 Wien, die als Zahlstelle und steuerlicher Vertreter agiert sowie unter lyxoretf.de erhältlich. Die Produkte sind Gegenstand von Market Making-Verträgen, deren Zweck darin besteht, unter der Voraussetzung normaler Marktbedingungen und normal funktionierender Computersysteme die Liquidität der Produkte an der Euronext Paris, der Deutschen Börse (Xetra) und der London Stock Exchange sicherzustellen. Anteile eines von einem Vermögensverwalter verwalteten OGAW-ETFs, die am Sekundärmarkt erworben wurden, können in der Regel nicht direkt an den Vermögensverwalter zurückverkauft werden. Anleger müssen Anteile am Sekundärmarkt mit Unterstützung eines Intermediärs (z. B. eines Brokers) kaufen und verkaufen, wobei hierfür Gebühren anfallen können. Darüber hinaus zahlen Anleger beim Kauf von Anteilen unter Umständen mehr als den aktuellen Nettoinventarwert und erhalten beim Verkauf der Anteile gegebenenfalls einen geringeren Betrag als den aktuellen Nettoinventarwert zurück. Die aktuelle Zusammensetzung des Anlageportfolios des Produkts ist auf www.lyxoretf.de verfügbar. Der indikative Nettoinventarwert wird zudem auf den entsprechenden Reuters- und Bloomberg-Seiten für das Produkt veröffentlicht und gegebenenfalls auch auf den Internetseiten der Börsen, an denen das Produkt notiert ist, angegeben. Vor einer Anlage in das Produkt sollten Anleger sich von unabhängiger Seite in finanziellen, steuerlichen, rechnungslegungsbezogenen und rechtlichen Fragen beraten lassen. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Anlegers, sich zu vergewissern, dass er zur Zeichnung dieses Produkts oder zu einer Anlage in dieses Produkt berechtigt ist. Dieses Dokument stellt zusammen mit dem Prospekt und/oder allgemein jeglichen auf den Fonds bezogenen oder damit im Zusammenhang stehenden Informationen oder Dokumenten weder ein Verkaufsangebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Verkaufsangebots in einer Rechtsordnung, (i) in der ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung nicht zulässig ist, (ii) in der die Person, die ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung macht, nicht dazu befugt ist, oder (iii) gegenüber Personen, denen gegenüber ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung rechtswidrig ist, dar. Des Weiteren sind die Anteile nicht gemäß dem US-amerikanischen Securities Act von 1933 registriert und dürfen weder direkt noch indirekt in den Vereinigten Staaten (einschließlich US-Territorien oder Besitzungen) oder an bzw. zugunsten von US-Personen (d. h. eine „US-Person“ im Sinne von  Regulation S des Securities Act von 1933 in der jeweils geltenden Fassung und/oder eine Person, die nicht unter die Definition einer „Nicht-US-Person“ im Sinne von Section 4.7 (a) (1) (iv) der Vorschriften der U.S. Commodity Futures Trading Commission fällt) angeboten oder verkauft werden. Dieses Dokument sowie allgemein jegliche auf den Fonds bezogenen oder damit im Zusammenhang stehenden Dokumente wurden nicht von einer US-amerikanischen Wertpapieraufsichtsbehörde auf nationaler oder bundesstaatlicher Ebene überprüft oder genehmigt. Gegenteilige Behauptungen sind strafbar. Dieses Dokument dient Informations- und nicht aufsichtsrechtlichen Zwecken und stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots von Société Générale, Lyxor Asset Management (zusammen mit seinen verbundenen Unternehmen „Lyxor“) oder einer ihrer jeweiligen Tochtergesellschaften zum Kauf oder Verkauf des in diesem Dokument genannten Fonds dar. Fonds sind mit dem Risiko eines Kapitalverlusts verbunden. Der Rücknahmewert der Anteile des Fonds kann geringer sein als der ursprüngliche investierte Betrag. Der Wert des Fonds kann sowohl steigen als auch fallen, daher wird die Anlagerendite unweigerlich schwanken. Im schlimmsten Fall könnten Anleger ihren gesamten Anlagebetrag verlieren. Dieses Dokument darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Lyxor AM oder Société Générale weder ganz oder teilweise vervielfältigt werden. Die Anwendbarkeit der (gegebenenfalls) in diesem Dokument beschriebenen steuerlichen Vorteile bzw. Besteuerung hängt vom jeweiligen steuerlichen Status des Anlegers, der Rechtsordnung, von der aus er die Anlage tätigt, sowie vom anwendbaren Recht ab. Die Besteuerung kann sich jederzeit ändern. Anleger, die weitere Informationen zu ihrem steuerlichen Status erhalten möchten, sollten sich an ihren Steuerberater wenden. Anleger sollten beachten, dass der (gegebenenfalls) in diesem Dokument angegebene Nettoinventarwert nicht als Grundlage für Zeichnungen und/oder Rücknahmen verwendet werden kann. Die in diesem Dokument dargestellten Marktinformationen beruhen auf zu einem bestimmten Zeitpunkt vorliegenden Daten und können sich ändern. ©2021 Lyxor Asset Management. Alle Rechte vorbehalten. Stand: 09.11.2021

Research-Hinweise

Lyxor Asset Management (LAM) und Lyxor International Asset Management (LIAM) sind von der französischen Finanzmarktaufsicht Autorité des marchés financiers zugelassenen französischen Vermögensverwaltungsgesellschaften, die den Bestimmungen der OGAW-Richtlinie (2009/65/EG) und der AIFM-Richtlinie (2011/61/EU) entsprechen. Société Générale ist ein von der französischen Aufsichtsbehörde Autorité de contrôle prudentiel zugelassenes französisches Kreditinstitut (Bank). LIAM und LAM können oder konnten in der Vergangenheit mit in den Research-Berichten genannten Unternehmen Geschäftsbeziehungen unterhalten. Folglich werden die Anleger darauf hingewiesen, dass LIAM, LAM oder ihre Mitarbeiter einem Interessenkonflikt unterliegen können, der sich gegebenenfalls negativ auf die Objektivität dieses Berichts auswirken kann. Anleger sollten diesen Bericht im Rahmen ihrer Anlageentscheidungen lediglich als einen von mehreren Faktoren berücksichtigen. Für Angaben zu Zertifizierungen der Analysten, wichtige Informationen und Haftungsausschlüsse sei auf den Anhang zu diesem Dokument auf unserer entsprechenden Webseite www.lyxoretf.com/compliance verwiesen.

Interessenkonflikte

Dieses Research-Dokument enthält die Einschätzungen, Meinungen und Empfehlungen der Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor International Asset Management („LIAM“) aus den Bereichen Cross Asset und ETF. Sofern dieses Dokument Anlageideen enthält, die auf Makro-Einschätzungen der wirtschaftlichen Marktbedingungen oder dem relativen Wert beruhen, können diese von den grundsätzlichen Meinungen von Cross Asset und ETF Research und Empfehlungen in Sektor- oder Unternehmens-Research-Berichten von Cross Asset und ETF Research sowie von den Einschätzungen und Meinungen anderer Abteilungen von LIAM oder seinen Tochtergesellschaften abweichen. Die Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor Cross Asset und Lyxor ETF konsultieren regelmäßig LIAM-Mitarbeitende aus dem Vertrieb und der Portfolioverwaltung in Bezug auf Marktinformationen, darunter Marktkurse, Spreads und Handelsaktivität von ETFs, die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffindizes nachbilden. Die Handelsabteilungen können oder konnten in der Vergangenheit Transaktionen grundsätzlich auf Basis der Einschätzungen und Berichte der Research-Analysten durchführen. Lyxor verfügt über verbindliche Research-Richtlinien und -Verfahren, die angemessen (i) sicherstellen sollen, dass in Research-Berichten angegebene Fakten auf zuverlässigen Informationen beruhen, und (ii) verhindern sollen, dass Research-Berichte unangemessen selektiv oder in unangemessener Staffelung veröffentlicht werden. Zudem hängt die Vergütung der Research-Analysten zum Teil von der Qualität und Genauigkeit ihrer Analysen, vom Kundenfeedback und von Wettbewerbsfaktoren sowie von den Gesamterlösen von LIAM, einschließlich Erlösen aus Anlageverwaltungsgebühren, Anlageberatungsgebühren und Vertriebsgebühren, ab.