04 Jun 2020

Mobilität der Zukunft: Transport und Verkehr neu denken

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NUR FÜR QUALIFIZIERTE ANLEGER UND ANLEGERINNEN – Dieses Dokument richtet sich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen und darf ausschliesslich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 sowie dessen Verordnung (in der jeweilig gültigen Fassung) herausgegeben werden. 

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Im Rahmen unserer Reihe von Gastbeiträgen zu thematischen Investments kommen heute MSCI und Lukas Neckermann mit ihren Einschätzungen zur Mobilität der Zukunft zu Wort. Erfahren Sie mehr darüber, wie die Zukunft des Personen- und Güterverkehrs bereits jetzt unseren Alltag verändert.

Mobilität der Zukunft und technologische Innovation

Die Beförderung von Personen oder Waren von A nach B scheint heute eine Selbstverständlichkeit zu sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Weg nur innerhalb einer Stadt oder ob eine größere Distanz zurückzulegen ist – Mobilität ist ein Kernstück unserer modernen Gesellschaft. Transport und Verkehr sind zudem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Mit rund 13% sind die Ausgaben in diesem Bereich der zweitgrößte Kostenblock nach „Wohnen“ in einem durchschnittlichen US-amerikanischen oder europäischen Haushalt.1 Außerdem haben sich in diesem Sektor bereits disruptive Veränderungen vollzogen.

Autos sind inzwischen weitaus vernetzter, und immer öfter werden Elektrofahrzeuge genutzt. Diese beiden Trends werden sich voraussichtlich weiter verstärken. Das lässt zumindest die Investitionsplanung der globalen Autobauer vermuten, die allein in den kommenden fünf bis zehn Jahren über 300 Mrd. US-Dollar in Technologien für Fahrzeuge mit Elektroantrieb investieren wollen.2 Auch der Automatisierungsgrad bei Bussen, Autos, Zügen, Rollern und Flugzeugen ist mittlerweile stark gestiegen. Hinzu kommt, dass die Shared Economy auch beim Thema Mobilität auf dem Vormarsch ist. Wenn Autos irgendwann nicht mehr „gekauft“, sondern nur noch „genutzt“ werden, stellt dies die klassischen Geschäftsmodelle in den Bereichen Transport, Reisen und Automobil zunehmend in Frage. Einer vielzitierten Studie des Transportation Sustainability Research Center an der UC Berkeley zufolge ersetzt ein Car Sharing-Fahrzeug neun bis 13 Fahrzeuge in individuellem Besitz.3

Viele Menschen nutzen zur Fortbewegung schon heute bevorzugt eine Ride Hailing-App. Mietwagen oder Taxi könnten sich zu Auslaufmodellen entwickeln. Dem Spesenabrechnungsunternehmen Certify zufolge hat Uber mit mehr als 12% aller Fahrtkosten mittlerweile den größten Anteil eines einzelnen Unternehmens an den Reisekostenabrechnungen von US-Geschäftsreisenden. Das ist das Dreifache des Betrages, der bei einer einzelnen Restaurant- oder Einzelhandelskette oder Fluggesellschaft ausgegeben wird.4 Insbesondere für Menschen, die in größeren Städten leben, scheint ein eigenes Auto angesichts zunehmend transparenter und leichter verfügbarer Ride Hailing- und Car Sharing-Angebote und der Einführung von Umweltzonen in der Kosten/Nutzen-Rechnung nicht mehr ganz so gut abzuschneiden. Mit dem Aufkommen der sogenannten Mobility-as-a-service (MaaS) müssen Transport und Verkehr neu gedacht werden.

1Bureau of Labor Statistics: https://www.bls.gov/news.release/cesan.nr0.htm
2Reuters, Jan. 10 2019 “VW, China spearhead $300 billion global drive to electrify cars”: https://uk.reuters.com/article/uk-autoshow-detroitelectric-exclusive/exclusive-vw-china-spearhead-300-billion-globaldrive-to-electrify-cars-idUKKCN1P40GI
3“Impacts of car2go on Vehicle Ownership, Modal Shift, Vehicle Miles Traveled, and Greenhouse Gas Emissions: An Analysis of Five North American Cities”: http://its.berkeley.edu/node/12871
4https://www.certify.com/infographic-Certify-Quarterly-SpendSmart-Report-Q1-2019.aspx

MSCI Smart Cities

MSCI dankt Lukas Neckermann, Managing Director von Neckermann Strategic Advisors, für die konstruktiven Gespräche und tiefgreifenden Analysen zu diesem Megatrend als wertvollen Beitrag zu diesem Artikel.

Lukas Neckermann ist Autor dreier Bücher: „The Mobility Revolution“ (2015), „Unternehmen in der Mobilitätsrevolution“ (2017) und „Intelligente Städte, Intelligente Mobilität: Die Transformation unserer Lebens- und Arbeitswelt“ (2018).

Die Lyxor-Perspektive

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