23 Sep 2020

Indexanlagen als Beitrag zum Klimaschutz

indexingmakes

Für Marketingzwecke: 

NUR FÜR QUALIFIZIERTE ANLEGER UND ANLEGERINNEN – Dieses Dokument richtet sich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen und darf ausschliesslich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 sowie dessen Verordnung (in der jeweilig gültigen Fassung) herausgegeben werden. 

Wenn sich ein Anleger entschieden hat, klimafreundlich oder ESG-bewusst anzulegen, stellt sich ihm eine wichtige Frage: aktiver Fonds oder Indexfonds?

Die einen sagen, aktive Fonds können nachhaltige Anlagestrategien, die zum Beispiel an den Kriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environmental, Social and Governance – ESG) oder am Klimaschutz ausgerichtet sind, am besten umsetzen, da sie sich beim Kauf und Verkauf von Aktien ganz bewusst am Nachhaltigkeitsprofil der Unternehmen orientieren können. Andere sagen, mit Indexfonds kann man als Anleger transparent und regelbasiert dieselben Ziele erreichen – und das zu einem Bruchteil der Kosten, die bei aktiven Fonds anfallen.

Da verstärkt in klimafreundliche und sozial verantwortliche Strategien investiert wird, wird es auch immer wichtiger zu untersuchen, mit welchem Ansatz sich bestimmte Anlageziele am besten erreichen lassen. Von dieser Frage hängt es ab, wohin Investorengelder fließen, die einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Rettung unseres Planeten leisten könnten.

In diesem Artikel gehen wir auf drei Faktoren ein, die nach unserer Überzeugung für einen indexbasierten Ansatz bei klimafreundlichen Anlagen und ESG-Anlagen sprechen – 2020 und weit darüber hinaus.
 

Grund #1: Dank höherer Datenqualität lassen sich über Indizes auch komplexere Nachhaltigkeitsziele abbilden

Dank einer verbesserten Datenqualität können Indizes heute auf alle möglichen Klima- und ESG-Richtlinien zugeschnitten und Anlegern mittels ETFs zu geringen Kosten zugänglich gemacht werden.

Eine der Innovationen in diesem Bereich sind Ausschluss-Screenings, die beispielsweise Unternehmen herausfiltern, die große Mengen an Kraftwerkskohle verbrauchen oder fördern. Ein solches selektives Screening erfolgt anhand von konkreten Kriterien wie Geschlechtergleichheit (Gender equality), Carbon Ratings oder der Ausrichtung an den UN-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals – SDGs). All diese Zielsetzungen lassen sich in Indizes umsetzen, sodass ein Großteil an nachhaltigen Anlagezielen heute mit einem indexbasierten Ansatz erreicht werden können.

Die Vielfalt neuer nachhaltiger Indizes eröffnet viele neue Einsatzmöglichkeiten und können zu neue Hauptbestandteilen eines Portfolios werden, beispielsweise Indizes mit einer Gewichtung nach ESG-Scores anstelle herkömmlicher marktkapitalisierungsgewichteter Indizes.

Die verbesserte Datenqualität macht es heute möglich, qualitativ hochwertige Indizes zu berechnen und damit gleichzeitig mehr Möglichkeiten, mit einem indexbasierten Ansatz transparent und kostengünstig zu investieren.
 

Grund #2: Indizes machen nachhaltige Investments erweiterbar

Bei nachhaltigkeitsorientierten Anlagen liegt der Fokus häufig auf „Impact“, also der abgesehen vom finanziellen Ertrag messbaren Wirkung einer Anlage auf Gesellschaft oder Umwelt.

Impact Investing wird oftmals mit Privatkrediten und Private Equity-Finanzierungen in Verbindung gebracht – einen Bereich, in dem aktive Fonds eine wichtige Rolle spielen. Die Prinzipien des Impact Investing spielen auch bei börsennotierten Anlagen eine immer größere Rolle und lassen sich über Indizes ideal mit ETFs abbilden.

Da börsennotierte Unternehmen liquider sind als nicht börsennotierte Firmen, kann ein Indexanleger größere Kapitalbeträge mobilisieren, um beispielweise ESG-Ziele zu verfolgen.

Beispiele für ETFs von Lyxor, mit denen sich Anleger für Nachhaltigkeitsziele engagieren können, sind unsere auf die UN SDGs ausgerichteten Fonds, die sich mit ihren Investments für Maßnahmen zum Klimaschutz, sauberem Wasser, bezahlbare und saubere Energie und Geschlechtergleichheit einsetzen. Unsere ESG Trend Leaders ETFs investieren in Unternehmen, die ihre ESG-Ziele kontinuierlich verbessern und anpassen. Wir sind davon überzeugt, dass die größte Wirkung erzielt wird, wenn diejenigen Unternehmen unterstützt werden, die sich aktiv für Veränderungen einsetzen.
 

Grund #3: Passive Manager verschaffen sich aktiv Gehör

Eines der Argumente, die beim Vergleich von aktiven und indexbasierten Strategien für nachhaltigkeitsorientierte Anlagen immer wieder vorgebracht werden, ist das Thema Engagement der Aktionäre (Shareholder Engagement): Wie soll ein passiver Anleger die Unternehmen in seinem Portfolio zur Verantwortung ziehen?

Es finden sich zahlreiche passive Vermögensverwalter, darunter auch Lyxor, die sich dieser Problematik angenommen und eine Abstimmungspolitik eingeführt haben, wie man sie ansonsten nur von aktiven Portfoliomanagern kennt. Die Abstimmungspolitik und eine Dokumentation des bisherigen Abstimmungsverhaltens sind öffentlich zugänglich und der Fondsverwalter als Aktionär ist seinen Fondsanlegern gegenüber rechenschaftspflichtig. Die Shareholder Engagement-Politik von Lyxor sieht u.a. einen direkten Austausch mit Unternehmen vor, in dessen Rahmen wir unseren Erwartungen Ausdruck verleihen, etwa wenn es um Aspekte der Unternehmensführung geht.

Mit unserer aktualisierten Abstimmungspolitik für 2020 setzen wir verstärkt auf Einflussnahme bei Unternehmen. Bei Kontroversen in Umweltfragen oder mangelnder Transparenz bei Treibhausgasemissionen können wir die Entlastung des Vorstands oder die Zustimmung zur Wiederbestellung von Vorstandsmitgliedern verweigern. Ab 2021 können wir auch gegen die Wiederwahl eines Vorstandsvorsitzenden stimmen, wenn das Unternehmen sich weigert, den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures zu folgen.

Zudem kann Lyxor künftig gegen Beschlüsse zur Vergütung von Führungskräften stimmen, wenn nichtfinanzielle Maßstäbe im Rahmen der Vergütungspolitik nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Dies zeigt, dass es möglich ist, mit „aktiven“ passiven Fondsmanagern über ETFs eine nachhaltige Geschäftspraxis zu fördern.
 

Eine größere Auswahl bedeutet mehr Möglichkeiten zur Erreichung nachhaltiger Anlageziele

In Kombination bedeuten die drei Faktoren

  • hochwertige Nachhaltigkeitsdaten
  • Erweiterbarkeit indexbasierter Anlagen
  • Einflussnahme passiver Vermögensverwalter auf Unternehmen


für Anleger, dass sich auch mit indexbasierten Strategien ohne weiteres nachhaltige Anlageziele erreichen lassen.

Wir haben es uns bei Lyxor zur Aufgabe gemacht, Anlegern alle Arten von Indexprodukten anzubieten, die das Spektrum an klimafreundlichen, ESG-konformen und wertorientierten Anlageoptionen erweitern. Unser zukunftsweisender Green Bonds-ETF investiert ausschließlich in grüne Anleihen, die von der Climate Bonds Initiative zertifiziert sind. Dadurch wird gewährleistet, dass die Erlöse ausschließlich für klimafreundliche Projekte und Anlagen verwendet werden dürfen.

Und auch was das Pariser Klimaschutzabkommen betrifft, in dem sich beinahe 200 Länder verpflichtet haben, die Erderwärmung auf „deutlich unter“ 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und „Anstrengungen zur Begrenzung auf 1,5°C“ über dem vorindustriellen Niveau zu unternehmen, können Indexprodukte einiges bewirken. Studien zeigen, dass die Folgen bei den Zielen von +2°C und +1,5°C sehr unterschiedlich ausfallen können1. Indizes können so gestaltet werden, dass sie auf das ehrgeizigere Ziel von 1,5°C ausgelegt sind.

Die in diesem Jahr aufgelegten Klimawandel-ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, zur Erreichung der anvisierten Klimaziele beizutragen. Sie können sofort damit beginnen – dank der Klimaschutz-Indizes von S&P und MSCI, in denen diejenigen Unternehmen stärker gewichten werden, die ihre CO2-Emissionen reduzieren und so dem Klimawandel entgegentreten.

Zu unserer Freude lässt sich aktuell eine Verschiebung hin zu nachhaltigeren und „grüneren“ Portfolios am Markt beobachten. Wir sehen hier durchaus Parallelen zu der generellen Veränderung der Indexlandschaft, die die ETF-Branche mit ihrem Volumen von inzwischen 6,7 Bio. US-Dollar2 an den Finanzmärkten hervorgerufen hat.3

Anlegern, die nachhaltig investieren möchten, bietet sich eine große Auswahl – ETFs vereinen zahlreiche Vorteile, die einen genaueren Blick wert sind!

Anlegern, die nachhaltig investieren möchten, bietet sich eine große Auswahl – ETFs vereinen zahlreiche Vorteile, die einen genaueren Blick wert sind!

1Quelle: Intergovernmental Panel on Climate Change, Special Report, Oktober 2018, https://report.ipcc.ch/sr15/pdf/sr15_spm_final.pdf
2Quelle: ETFGI, Stand September 2020.
3Quelle: GSIA, 2018 Global Sustainable Investment Review.

NAME DER KOLLEKTIVEN KAPITALANLAGE NAME DES TEILVERMÖGENS DOMIZIEL
MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor MSCI USA Climate Change UCITS ETF - Acc Luxemburg
MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor MSCI World Climate Change (DR) UCITS ETF - Acc Luxemburg
MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor MSCI Europe Climate Change (DR) UCITS ETF - Acc Luxemburg
MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor MSCI EM Climate Change UCITS ETF - Acc Luxemburg
MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor S&P 500 Paris-Aligned Climate (EU PAB) (DR) UCITS ETF - Acc Luxemburg
MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor S&P Global Developed Paris-Aligned Climate (EU PAB) (DR) UCITS ETF - Acc Luxemburg
MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor S&P Europe Paris-Aligned Climate (EU PAB) (DR) UCITS ETF - Acc Luxemburg
MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor S&P Eurozone Paris-Aligned Climate (EU PAB) (DR) UCITS ETF - Acc Luxemburg

Risikohinweise

NUR FÜR QUALIFIZIERTE ANLEGER UND ANLEGERINNEN – Dieses Dokument richtet sich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen und darf ausschliesslich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 sowie dessen Verordnung (in der jeweilig gültigen Fassung) herausgegeben werden. Der Verfasser dieses Dokumentes ist Lyxor International Asset Management. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts ist ausschliesslich Lyxor International Asset Management verantwortlich.
Die kollektiven Kapitalanlagen, welche gemäss der Aufstellung nicht von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA genehmigt] sind (im Folgenden „nicht genehmigte kollektive Kapitalanlagen“ und zusammen mit den genehmigten kollektiven Kapitalanlagen „kollektive Kapitalanlagen„ genannt), stellen keine ausländischen genehmigten kollektiven Kapitalanlagen gemäss Artikel 120 des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 (in der jeweilig gültigen Fassung) dar, welche in der Schweiz oder von der Schweiz aus an nicht qualifizierte Anlegerinnen und Anleger vertrieben werden dürfen. Daher dürfen diese ausländischen kollektiven Kapitalanlagen ausschliesslich an qualifizierte Anlegerinnen und Anleger im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 sowie dessen Verordnung (in der jeweilig gültigen Fassung) vertrieben werden.

Jegliche Information in diesem Dokument gilt lediglich zum Zeitpunkt der Abgabe als abgegeben, und wird zu einem späteren Zeitpunkt, falls nicht mehr aktuell, nicht aktualisiert. Dieses Dokument gilt nur für Informationszwecke und stellt keine Offerte, Einladung zur Offertenabgabe, Werbung oder Empfehlung für eine Investition in ein kollektives Anlageprodukt dar. Dieses Dokument stellt weder ein Prospekt gemäss Artikel 652a oder 1156 des Schweizer Obligationenrechts (in der jeweilig gültigen Fassung), noch ein Kotierungsprospekt gemäss den Richtlinien der SIX Swiss Exchange AG oder eines anderen Handelsplatzes im Sinne des Schweizer Finanzmarktinfrastrukturgesetzes vom 19. Juni 2015 (in der jeweilig gültigen Fassung) dar. Es stellt weder einen vereinfachten Prospekt, ein Key Investor Information Dokument noch einen Prospekt im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 (in der jeweilig gültigen Fassung) dar. Eine Investition in kollektive Kapitalanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden, welche im Prospekt bzw. im Werbematerial beschrieben werden. Jede potentielle Anlegerin und jeder potentielle Anleger sollte den ganzen Prospekt bzw. das ganze Werbematerial durchlesen und sollte, vor einem Anlageentscheid, die Risiken sorgfältig abwägen. Alle Bezugspunkte / Vergleichszahlen in diesem Dokument werden nur zu Informationszwecken angegeben. Dieses Dokument stellt kein Ergebnis einer Finanzanalyse dar und fällt daher nicht in den Anwendungsbereich der „Richtlinien zur Sicherstellung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse“ der Schweizerischen Bankiervereinigung. Dieses Dokument enthält keine auf einen konkreten Anleger zugeschnittenen Empfehlungen und sollte nicht als Ersatz für eine Anlageberatung durch eine Fachperson verstanden werden.

Interessenkonflikte

Dieses Research-Dokument enthält die Einschätzungen, Meinungen und Empfehlungen von Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor International Asset Management („LIAM“) aus den Bereichen Cross Asset und ETF. Sofern dieses Dokument Anlageideen enthält, die auf Makro-Einschätzungen der wirtschaftlichen Marktbedingungen oder dem relativen Wert beruhen, können diese von den grundsätzlichen Meinungen von Cross Asset und ETF Research und Empfehlungen in Sektor- oder Unternehmens-Research-Berichten von Cross Asset und ETF Research sowie von den Einschätzungen und Meinungen anderer Abteilungen von LIAM oder ihren Tochtergesellschaften abweichen. Die Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor Cross Asset und Lyxor ETF konsultieren regelmäßig LIAM-Mitarbeitende aus dem Vertrieb und der Portfolioverwaltung in Bezug auf Marktinformationen, darunter Marktkurse, Spreads und Handelsaktivität von ETFs, die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffindizes nachbilden. Die Handelsabteilungen können oder konnten in der Vergangenheit Transaktionen grundsätzlich auf Basis der Einschätzungen und Berichte der Research-Analysten durchführen. Lyxor verfügt über verbindliche Research-Richtlinien und -Verfahren, die angemessen (i) sicherstellen sollen, dass in Research-Berichten angegebene Fakten auf zuverlässigen Informationen beruhen, und (ii) verhindern sollen, dass Research-Berichte unangemessen selektiv oder in unangemessener Staffelung veröffentlicht werden. Zudem hängt die Vergütung der Research-Analysten zum Teil von der Qualität und Genauigkeit ihrer Analysen ab, vom Kundenfeedback und von Wettbewerbsfaktoren sowie von den Gesamterlösen von LIAM, einschließlich Erlösen aus Anlageverwaltungsgebühren, Anlageberatungsgebühren und Vertriebsgebühren.​