06 Jul 2021

Was ein Label bewirken kann – richtige Entscheidungen treffen und Greenwashing vermeiden

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NUR FÜR QUALIFIZIERTE ANLEGER UND ANLEGERINNEN – Dieses Dokument richtet sich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen und darf ausschliesslich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 sowie dessen Verordnung (in der jeweilig gültigen Fassung) herausgegeben werden.

Der US-Finanzdienstleister S&P Global lud kürzlich zu einer "Sustainable1"-Veranstaltung mit dem Titel  "Accelerating the Transition to Sustainability" ein. Dabei referierte unter anderem François Millet, Head of ETF Strategy, ESG & Innovation bei Lyxor über aktuelle ESG-Themen und den Kampf gegen Greenwashing. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der Highlights der Veranstaltung, die Sie sich auch in voller Länge anschauen können.

Agenda

  • Was sollte bei der ESG-Kennzeichnung von Finanzprodukten beachtet werden? 
  • Welche Erkenntnisse können wir aus der EU-Verordnung über Offenlegungspflichten und Taxonomie zu nachhaltigen Finanzprodukten ziehen?  
  • Zweitmeinungen von Beteiligten und die Vermeidung von Greenwashing 

Redner

  • Lauren Smart, Chief Commercial Officer ESG bei S&P Global Sustainable1 (Moderator)
  • Victor Van Hoorn, Executive Director bei EuroSif
  • François Millet, Head of ETF Strategy, ESG and Innovation bei Lyxor
  • Manjit Jus, Managing Director, Global Head of ESG Research & Data bei S&P Global

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Hier finden Sie die vollständige Aufzeichnung der Veranstaltung



Victor Van Hoorn über den Stand der europäischen Nachhaltigkeitsregulierung

Victor: “Ich denke, dass die EU und die Europäische Kommission in den letzten Jahren definitiv eine Führungsrolle in diesem Bereich übernommen haben. (…) Das alles stammt aus der Zeit nach dem Pariser Klimaabkommen, als offensichtlich war, dass wir neben der öffentlichen Finanzierung auch private Mittel einsetzen müssen, wenn wir jemals die Klimaneutralitätsziele erreichen wollen. (…) In Europa gibt es zwei Gesetze, die daraus entstanden sind. Eines davon ist die viel diskutierte EU-Taxonomie, ein Klassifizierungssystem für wirtschaftliche Aktivitäten, die mit den Klimazielen zur Klimaneutralität in Einklang stehen. In gewisser Weise versucht die EU-Taxonomie den Begriff "grün" zu definieren und eine einheitliche Meinung darüber zu finden, was als nachhaltig oder "grün" angesehen werden kann. (…) Hinzu kommt die Sustainable Financial Disclosure Regulation, kurz SFDR, die auf dem besten Weg ist, den Markt zu revolutionieren. (…) Sie verlangt von Fondsanbietern, die Versprechungen rund um das Thema ESG oder zu nachhaltigem Investieren machen, dass diese Produkte verstärkt über mögliche Risiken aufklären. Dabei könnte die Frage aufkommen: "Erläutern Sie, wie ein Investmentportfolio abgesichert werden kann oder in der Lage ist, Risiken zu berücksichtigen, die sich aus der Anwendung von ESG-Kriterien ergeben können". Dies ist die eine Seite. Zu beachten ist hierbei, dass auch die Frage nach den Auswirkungen angesprochen werden sollte.“

François: "Die ETF-Industrie in Europa hat ein Gesamtvolumen von 1,1 Billionen Euro, wovon 12% ESG-ETFs ausmachen. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 130 Milliarden Euro. Bei den Net New Assets, den neu investierten Geldern, sieht es anders aus: Nachhaltige ETFs machen hier rund 50% aus. Daran lässt sich erkennen, dass sich der ETF-Markt in einem Wandel befindet. Keine Frage: Die Offenlegungsverordnung SFDR, wie von Victor beschrieben, war ein wichtiges Signal. (…) Die Klassifizierung von Produkten in diejenigen, die lediglich ESG-Merkmale berücksichtigen (SFDR-Artikel 8) und solche, die aktiv nachhaltige Anlageziele verfolgen (SFDR-Artikel 9), kann als entscheidend betrachtet werden. In der europäischen ETF-Landschaft sind weniger als 5% der Produkte SFDR-konform nach Artikel 9, der höchsten Nachhaltigkeitsklassifizierung. (…) Drei verschiedene Vorgaben müssen unsere Produkte erfüllen. Die erste Vorgabe bezieht sich auf die europäische Regulierung, einschließlich der Taxonomieverordnung, inklusive der Regulierung für Indexprodukte, sowie der Offenlegungsverordnung (SDFR). Die zweite Vorgabe bezieht sich auf nationale und lokale Regulierungsverordnungen, mit dem Ziel, Anforderungen an ESG-Produkte weiter auszubauen. In einigen Ländern, wie beispielsweise Frankreich, muss die Vorgehensweise eines ESG-Screenings nachgewiesen werden, was bei der europäischen Verordnung nicht der Fall ist. Und drittens geht es um die Labels, also die Kenntlichmachung eines ESG-geprüften Finanzprodukts.

Manjit: “Ich denke die kommende Regulierung in Europa bezüglich der Offenlegungsverpflichtung als auch die Bedingungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD), geben gute Rahmenbedingungen vor, um Umweltaspekte gebührend zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang sind große Anstrengungen erforderlich, um die Anforderungen der Regulierungsbehörden zu erfüllen. Anleger können sich heute wesentlich detaillierter informieren und Unternehmen damit unter Druck setzen. (…) Ich denke zudem, dass dies eine Gelegenheit ist, Anleger den Unternehmen näher zu bringen und ein Verständnis für die wichtigsten Informationen zu vermitteln. Dies wird außerdem von den Aufsichtsbehörden verlangt und aus diesem Grund wird es hoffentlich zu mehr Standardisierungsprozessen kommen. Und es könnte dazu führen, das Unternehmen bestimmte Informationen anders aufbereiten und Missverständnissen, wie in der Vergangenheit oftmals geschehen, vorbeugen. 

Lyxor setzt sich für die Kennzeichnung von ESG-konformen Finanzprodukten ein. Viele unserer ETFs besitzen eine SFDR 8- oder 9-Klassifizierung oder andere ESG-Labels.

Wir freuen uns darüber, dass zwei weitere ETFs aus unserer ESG Produktübersicht kürzlich das offizielle SRI-Label (Social Responsible Investing), eine Auszeichnung für ethische Investmentanlagen, erhalten haben:

Dies ergänzt unser wachsendes Universum an ESG-Zertifizierungen, darunter das SRI-Label für unseren MSCI Europe ESG Leaders (DR) UCITS ETF und unseren MSCI EMU ESG Leaders Extra (DR) UCITS ETF, sowie das Greenfin Label für unseren Green Bond (DR) UCITS ETF. Und wir sind kontinuierlich bestrebt, unsere ESG-Zertifizierungen auszubauen.


Risikohinweise

Potenzielle Anleger müssen die folgenden, im Prospekt des Fonds, der unter www.lyxorETF.com abrufbar ist, beschriebenen Risiken berücksichtigen.

KAPITALRISIKO:
ETFs sind nachbildende Instrumente: Ihr Risikoprofil ähnelt dem einer direkten Anlage in den zugrunde liegenden Index. Das Kapital der Anleger ist vollständig dem Risiko ausgesetzt und Anleger erhalten unter Umständen den ursprünglich investierten Betrag nicht zurück. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Totalverlust kommen.

REPLIKATIONSRISIKO:
Die Anlageziele des Fonds werden aufgrund unerwarteter Ereignisse an den zugrunde liegenden Märkten, an den zugrunde liegenden Märkten, die die Indexberechnung und die effiziente Fondsnachbildung behindern, unter Umständen nicht erreicht.

KONTRAHENTENRISIKO:
Bei synthetisch replizierenden Fonds sind die Anleger Risiken infolge der Verwendung eines OTC-Swaps (overthe-counter) mit der Société Générale ausgesetzt. Gemäss den OGAW-Richtlinien darf das mit der Société Générale eingegangene Risiko 10 % des Gesamtvermögens des Fonds nicht übersteigen. Unter www.lyxorETF.com finden Sie nach Eingabe der WKN nähere Informationen darüber, ob es sich um einen synthetisch replizierenden (SWAP) oder um einen vollreplizierenden Fonds handelt.

KONZENTRATIONSRISIKO:
Themenbezogene ETFs wählen Aktien oder Anleihen für ihr Portfolio aus dem ursprünglichen Referenzindex aus. Umfangreiche Auswahl-regeln können zu einem konzentrierteren Portfolio führen, bei dem das Risiko im Vergleich zum ursprünglichen Index auf weniger Aktien verteilt ist.

RISIKO IN VERBINDUNG MIT DEM BASISWERT:
Der zugrunde liegende Index eines Lyxor ETFs kann komplex und volatil sein. Indizes, komplex und volatil sein. Indizes, die sich auf Aktien (insbesondere aus den Emerging Markets) oder Rohstoffe beziehen, können einer erhöhten Volatilität unterliegen. Bei Anlagen in Rohstoffen wird der zugrunde liegende Index mit Bezug zu Rohstoff-FuturesKontrakten berechnet, die den Anleger einem Liquiditätsrisiko in Verbindung mit den Kosten, wie zum Beispiel Fracht- und Transportkosten, aussetzen können. ETFs mit einem Engagement an Schwellenmärkten sind mit einem grösseren Risiko möglicher Verluste verbunden als eine Anlage in Industrieländern, da sie vielfältigen und unvorhersehbaren Schwellenländerrisiken ausgesetzt sind.

WÄHRUNGSRISIKO:
ETFs können einem Währungsrisiko unterliegen, wenn der ETF auf eine andere Währung als die Währung des nachgebildeten zugrunde liegenden Index lautet. Das bedeutet, dass die Index lautet. Das bedeutet, dass die Wechselkursschwankungen die Renditen negativ oder positiv beeinflussen können.

LIQUIDITÄTSRISIKO:
Die Liquidität wird durch zugelassene Market-Maker an der jeweiligen Börse, an der der ETF notiert ist, einschliesslich der Société Générale, zur Verfügung gestellt. Die Liquidität an der jeweiligen Börse kann infolge einer Unterbrechung an dem Markt, der durch den von dem ETF nachgebildeten zugrunde liegenden Index repräsentiert wird, eines Ausfalls der Systeme einer der relevanten Börsen, der Société Générale oder anderer Market-Maker-Systeme oder einer nicht normalen Handelssituation bzw. Handelsereignisses beschränkt sein.

Wichtige Information

NUR FÜR QUALIFIZIERTE ANLEGER UND ANLEGERINNEN – Dieses Dokument richtet sich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen und darf ausschliesslich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 sowie dessen Verordnung (in der jeweilig gültigen Fassung) herausgegeben werden.

 

MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor MSCI World ESG Leaders Extra (DR) UCITS ETF - Acc mit Domizil in Luxembourg 
MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor MSCI USA ESG Leaders Extra (DR) UCITS ETF - Acc mit Domizil in Luxembourg 
MULTI UNITS LUXEMBOURG Lyxor MSCI Europe ESG Leaders (DR) UCITS ETF - Acc mit Domizil in Luxembourg 
MULTI UNITS LUXEMBOURG -Lyxor MSCI EMU ESG Leaders Extra (DR) UCITS ETF - Acc mit Domizil in Luxembourg 
MULTI UNITS LUXEMBOURG - Lyxor Green Bond (DR) UCITS ETF - Acc mit Domizil in Luxembourg 

(im Folgenden „genehmigte kollektive Kapitalanlagen“ genannt) stellen von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA genehmigte ausländische kollektive Kapitalanlagen gemäss Artikel 120 des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 (in der jeweilig gültigen Fassung) dar, welche in der Schweiz oder von der Schweiz aus an nicht qualifizierte Anlegerinnen und Anleger vertrieben werden dürfen.

Die historische Performance stellt keinen Indikator für die laufende oder zukünftige Performance dar. Die Performancedaten lassen die bei der Ausgabe und Rücknahme der Anteile erhobenen Kommissionen und Kosten unberücksichtigt.


Der Verfasser dieses Dokumentes ist Lyxor International Asset Management. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts ist ausschliesslich Lyxor International Asset Management verantwortlich.

Dieses Dokument stellt keinen Vertrieb von kollektiven Kapitalanlagen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 (in der jeweilig gültigen Fassung) oder anderer anwendbaren Gesetze und Bestimmungen dar.

Dieses Dokument darf in der Schweiz ausschliesslich an qualifizierte Anlegerinnen und Anleger im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 und dessen Verordnung (in der jeweilig gültigen Fassung) vertrieben werden.

Finanzintermediäre (insbesondere Vertreter von Privatbanken oder unabhängigen Vermögensverwaltern, Intermediäre) müssen die strengen regulatorischen KAG-Anforderungen für den Vertrieb ausländischer kollektiver Kapitalanlagen in der Schweiz erfüllen. Es liegt in der alleinigen Verantwortung jedes Intermediäres sicherzustellen, dass (i) alle diese Anforderungen erfüllt sind, bevor der Intermediär die in diesem Dokument erwähnten Fonds vertreibt, und (ii) der Intermediär andernfalls keine Aktivitäten ausführt, die als Vertrieb von kollektiven Kapitalanlagen in der Schweiz im Sinne von Art. 3 KAG sowie dessen Verordnung qualifiziert werden könnten.

Jegliche Information in diesem Dokument gilt lediglich zum Zeitpunkt der Abgabe als abgegeben, und wird zu einem späteren Zeitpunkt, falls nicht mehr aktuell, nicht aktualisiert.

Dieses Dokument gilt nur für Informationszwecke und stellt keine Offerte, Einladung zur Offertenabgabe, Werbung oder Empfehlung für eine Investition in ein kollektives Anlageprodukt dar. Dieses Dokument stellt weder ein Prospekt gemäss Artikel 652a oder 1156 des Schweizer Obligationenrechts (in der jeweilig gültigen Fassung), noch ein Kotierungsprospekt gemäss den Richtlinien der SIX Swiss Exchange AG oder eines anderen Handelsplatzes im Sinne des Schweizer Finanzmarktinfrastrukturgesetzes vom 19. Juni 2015 (in der jeweilig gültigen Fassung) dar. Es stellt weder einen vereinfachten Prospekt, ein Key Investor Information Dokument noch einen Prospekt im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 (in der jeweilig gültigen Fassung) dar.

Eine Investition in kollektive Kapitalanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden, welche im Prospekt bzw. im Werbematerial beschrieben werden. Jede potentielle Anlegerin und jeder potentielle Anleger sollte den ganzen Prospekt bzw. das ganze Werbematerial durchlesen und sollte, vor einem Anlageentscheid, die Risiken sorgfältig abwägen.

Alle Bezugspunkte / Vergleichszahlen in diesem Dokument werden nur zu Informationszwecken angegeben.

Dieses Dokument stellt kein Ergebnis einer Finanzanalyse dar und fällt daher nicht in den Anwendungsbereich der „Richtlinien zur Sicherstellung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse“ der Schweizerischen Bankiervereinigung.

Dieses Dokument enthält keine auf einen konkreten Anleger zugeschnittenen Empfehlungen und sollte nicht als Ersatz für eine Anlageberatung durch eine Fachperson verstanden werden.