29 Jun 2020

Was sind nachhaltige Smart Cities? Unser Blick auf ein zentrales Anlagethema der Zukunft

What are sustainable ‘Smart Cities’? Our view on a key investment theme for the years ahead

Für Marketingzwecke:

NUR FÜR QUALIFIZIERTE ANLEGER UND ANLEGERINNEN – Dieses Dokument richtet sich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen und darf ausschliesslich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 sowie dessen Verordnung (in der jeweilig gültigen Fassung) herausgegeben werden.

Seit Jahren sind Megatrends Gesprächsthema in Anlegerkreisen. Gemeint sind damit die technologischen, ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen, die uns eine Welt im Wandel erleben lassen.

Megatrends sind begriffliche Konzepte für die großen Themen unserer Zeit wie Klimawandel, technologische Innovation und wirtschaftliche Machtverschiebungen.

In dieser vom weltweiten Kampf gegen die Corona-Pandemie geprägten Zeit erkennen immer mehr Menschen die grenzüberschreitende Wirkung globaler Kräfte. Einige Anleger stellen sich deshalb die Frage, welcher Ansatz am besten geeignet ist, um in einer sich verändernden Welt immer einen Schritt voraus zu sein.

In diesem Artikel beleuchten wir einen der globalen Megatrends, der in der aktuellen Krise an Bedeutung gewonnen hat und in den kommenden Jahren ein wichtigesnachhaltiges Anlagethema sein wird.

Vom Megatrend zum Anlagethema

Urbanisierung beschreibt die Entwicklung, die weltweit jedes Jahr Millionen von Menschen aus ländlichen Regionen und Kleinstädten in Großstädte abwandern lässt, sowie die daraus resultierenden Folgen für Umwelt, öffentliche Gesundheit und Infrastruktur.

Großstädte sind der Dreh- und Angelpunkt der modernen Welt. Sie beherbergen die Hälfte aller Menschen auf der Erde1, verbrauchen zwei Drittel der Energie und erzeugen 70% der Treibhausgase2. Außerdem haben sie eine viel höhere Bevölkerungsdichte als ländliche Regionen und Kleinstädte, was sich in Form von Umweltverschmutzung und Krankheiten wiederum auf die öffentliche Gesundheit auswirkt.

Mit zunehmender Größe und steigender Umweltbelastung stehen Städte vor der großen Herausforderung, nachhaltig und sicher für ihre Bewohner zu bleiben. Unternehmen, die innovative Lösungen für städtische Probleme entwickeln, werden voraussichtlich schnell wachsen, zumal es weltweit bereits 33 Megastädte mit über 10 Millionen Einwohnern gibt3.

Dank des Megatrends Urbanisierung werden alle Arten von intelligenter Stadttechnologie an Bedeutung gewinnen: von adaptivem Verkehrsmanagement und Straßenbeleuchtung bis hin zu Temperaturmessung und Bike Sharing. Sie alle tragen dazu bei, das Leben in der Stadt künftig sauberer und sicherer zu machen.

1 McKinsey Global Institute, Juni 2018, Smart Cities: digital solutions for a more livable future
2C40 Cities, https://www.c40.org/why_cities
3United Nations, The World’s Cities in 2018, https://www.un.org/en/events/citiesday/assets/pdf/the_worlds_cities_in_2018_data_booklet.pdf

Smart Cities: Intelligente Antwort auf die Urbanisierung 

Die urbane Infrastruktur lässt sich noch stark optimieren. Es besteht noch viel Raum für innovative Lösungsansätze. Intelligente Umwelt-, Wasser- und Abfalllösungen sind mit Hilfe von Sensoren und Analytik beispielsweise in der Lage, den Verbrauch zu messen, Lecks zu entdecken, das Abfallmanagement zu steuern und die Wasserqualität zu überwachen. 

Smart Energy macht Städte durch reduzierten Stromverbrauch nachhaltiger. Darunter fallen intelligente Stromzähler, dynamische Strompreise, automatische Straßenbeleuchtung sowie Instrumente zur Beobachtung und Änderung menschlichen Verhaltens als Reaktion auf äußere Risiken. 

Technologien können zudem zu mehr Sicherheit und Gesundheit in Städten beitragen. Anfang 2020 setzte die chinesische Regierung Drohnen zur Überwachung der Straßen von Wuhan ein, dem Epizentrum des ersten Coronavirus-Ausbruchs, und forderte die Bürger zum Tragen von Schutzmasken auf, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen4.

Südkorea, das bereits als eines der weltweit führenden Länder im Bereich Smart-City-Technologie bekannt ist, arbeitet mit dem Kontaktverfolgungssystem Smart City Data Hub. Auch bei der Bekämpfung des Coronavirus war das Land sehr erfolgreich. 

Laut Lukas Neckermann, dem Autor von „The Mobility Revolution“ und „Intelligente Städte, Intelligente Mobilität“, werden sich Stadtverwaltungen auf der ganzen Welt an den Städten orientieren, die die Turbulenzen des Jahres 2020 am besten gemeistert haben, und daraus Lehren für die Zukunft ziehen5.

4 Wall Street Journal, Mai 2020, https://www.wsj.com/video/china-deploys-drones-citizens-and-big-data-to-tackle-coronavirus
5Kommentare während der virtuellen Live-Masterclass von Lyxor ETF zu thematischen ETFs am 6. Mai 2020

Wie Smart Cities unsere Lebensqualität verbessern können

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Quelle der Grafik: McKinsey Global Institute, Juni 2018, Smart Cities: Digital solutions for a more livable future

So sind Anleger immer einen Schritt voraus

Wir haben untersucht, wie sich ein globaler Wandlungsprozess auf breiter Basis wie die Urbanisierung in ein Anlagekonzept übersetzen lässt. Dazu haben wir die Unternehmen ermittelt, die Lösungen zu den damit verbundenen Problemen entwickeln.

Im Hinblick auf intelligente Städte steckt dabei mehr als nur Technologie dahinter. Um das volle Potenzial dieses Themas ausschöpfen zu können, muss die gesamte damit zusammenhängende Wertschöpfungskette einbezogen werden. In diesem Fall wären das traditionelle Industrieunternehmen, Transportunternehmen und Versorger, die sich an Smart Cities-Grundsätzen orientieren und ihre Produkte und ihr Geschäftsmodell entsprechend anpassen.

Lyxor hat es sich zum Ziel gesetzt, ein wissenschaftlich fundiertes Investmentprodukt zu entwickeln, mit dem in die Smart City-Wertschöpfungskette investiert werden kann – und auch in alle anderen wichtigen Anlagethemen, die sich aus Megatrends ergeben.

Wir haben eine Reihe verschiedener thematischer ETFs entwickelt und vor kurzem aufgelegt. Grundlage bilden die MSCI-Indizes, die Data Science-Techniken aus dem Bereich der Computerlinguistik verwenden, um die relevanten Unternehmen innerhalb jedes Themas zu identifizieren und die gesamte Wertschöpfungskette zu erfassen. Ein von MSCI eingesetztes thematisches Expertengremium liefert außerdem jährlich Beiträge zur Entwicklung der einzelnen Themen. Unsere ETFs enthalten zudem einen ESG-Filter (Environmental, Social and Governance – Umwelt, Soziales und Governance). So können wir unsere Zukunft gemeinsam, nachhaltig und verantwortungsbewusst gestalten. 

Die sich aus Megatrends ergebenden Anlagethemen hängen nicht von den nächsten Quartalsergebnissen oder den neuesten BIP-Zahlen ab. Es handelt sich vielmehr um strukturelle Verschiebungen, die sich über Jahre und Jahrzehnte vollziehen werden. 

Relevante Themen-ETFs

Die reguläre TER von 0,45% p.a. wurde bis September 2021 auf 0,15% p.a. reduziert.

1 McKinsey Global Institute, Juni 2018, Smart Cities: digital solutions for a more livable future

2C40 Cities, https://www.c40.org/why_cities
3United Nations, The World’s Cities in 2018, https://www.un.org/en/events/citiesday/assets/pdf/the_worlds_cities_in_2018_data_booklet.pdf

4 Wall Street Journal, Mai 2020, https://www.wsj.com/video/china-deploys-drones-citizens-and-big-data-to-tackle-coronavirus
5Kommentare während der virtuellen Live-Masterclass von Lyxor ETF zu thematischen ETFs am 6. Mai 2020

Risikohinweise

NUR FÜR QUALIFIZIERTE ANLEGER UND ANLEGERINNEN – Dieses Dokument richtet sich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen und darf ausschliesslich an qualifizierte Anleger und Anlegerinnen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 sowie dessen Verordnung (in der jeweilig gültigen Fassung) herausgegeben werden. Der Verfasser dieses Dokumentes ist Lyxor International Asset Management. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts ist ausschliesslich Lyxor International Asset Management verantwortlich. Dieses Dokument stellt keinen Vertrieb von kollektiven Kapitalanlagen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 (in der jeweilig gültigen Fassung) oder anderer anwendbaren Gesetze und Bestimmungen dar. Finanzintermediäre (insbesondere Vertreter von Privatbanken oder unabhängigen Vermögensverwaltern, Intermediäre) müssen die strengen regulatorischen KAG-Anforderungen für den Vertrieb ausländischer kollektiver Kapitalanlagen in der Schweiz erfüllen. Es liegt in der alleinigen Verantwortung jedes Intermediäres sicherzustellen, dass (i) alle diese Anforderungen erfüllt sind, bevor der Intermediär die in diesem Dokument erwähnten Fonds vertreibt, und (ii) der Intermediär andernfalls keine Aktivitäten ausführt, die als Vertrieb von kollektiven Kapitalanlagen in der Schweiz im Sinne von Art. 3 KAG sowie dessen Verordnung qualifiziert werden könnten. Jegliche Information in diesem Dokument gilt lediglich zum Zeitpunkt der Abgabe als abgegeben, und wird zu einem späteren Zeitpunkt, falls nicht mehr aktuell, nicht aktualisiert. Dieses Dokument gilt nur für Informationszwecke und stellt keine Offerte, Einladung zur Offertenabgabe, Werbung oder Empfehlung für eine Investition in ein kollektives Anlageprodukt dar. Dieses Dokument stellt weder ein Prospekt gemäss Artikel 652a oder 1156 des Schweizer Obligationenrechts (in der jeweilig gültigen Fassung), noch ein Kotierungsprospekt gemäss den Richtlinien der SIX Swiss Exchange AG oder eines anderen Handelsplatzes im Sinne des Schweizer Finanzmarktinfrastrukturgesetzes vom 19. Juni 2015 (in der jeweilig gültigen Fassung) dar. Es stellt weder einen vereinfachten Prospekt, ein Key Investor Information Dokument noch einen Prospekt im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektive Kapitalanlage vom 23. Juni 2006 (in der jeweilig gültigen Fassung) dar. Eine Investition in kollektive Kapitalanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden, welche im Prospekt bzw. im Werbematerial beschrieben werden. Jede potentielle Anlegerin und jeder potentielle Anleger sollte den ganzen Prospekt bzw. das ganze Werbematerial durchlesen und sollte, vor einem Anlageentscheid, die Risiken sorgfältig abwägen. Alle Bezugspunkte / Vergleichszahlen in diesem Dokument werden nur zu Informationszwecken angegeben. Dieses Dokument stellt kein Ergebnis einer Finanzanalyse dar und fällt daher nicht in den Anwendungsbereich der „Richtlinien zur Sicherstellung der Unabhängigkeit der  Finanzanalyse“ der Schweizerischen Bankiervereinigung. Dieses Dokument enthält keine auf einen konkreten Anleger zugeschnittenen Empfehlungen und sollte nicht als Ersatz für eine Anlageberatung durch eine Fachperson verstanden werden.

Interessenkonflikte
Dieses Research-Dokument enthält die Einschätzungen, Meinungen und Empfehlungen von Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor International Asset Management („LIAM“) aus den Bereichen Cross Asset und ETF. Sofern dieses Dokument Anlageideen enthält, die auf Makro-Einschätzungen der wirtschaftlichen Marktbedingungen oder dem relativen Wert beruhen, können diese von den grundsätzlichen Meinungen von Cross Asset und ETF Research und Empfehlungen in Sektor- oder Unternehmens-Research-Berichten von Cross Asset und ETF Research sowie von den Einschätzungen und Meinungen anderer Abteilungen von LIAM oder ihren Tochtergesellschaften abweichen. Die Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor Cross Asset und Lyxor ETF konsultieren regelmäßig LIAM-Mitarbeitende aus dem Vertrieb und der Portfolioverwaltung in Bezug auf Marktinformationen, darunter Marktkurse, Spreads und Handelsaktivität von ETFs, die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffindizes nachbilden. Die Handelsabteilungen können oder konnten in der Vergangenheit Transaktionen grundsätzlich auf Basis der Einschätzungen und Berichte der Research-Analysten durchführen. Lyxor verfügt über verbindliche Research-Richtlinien und -Verfahren, die angemessen (i) sicherstellen sollen, dass in Research-Berichten angegebene Fakten auf zuverlässigen Informationen beruhen, und (ii) verhindern sollen, dass Research-Berichte unangemessen selektiv oder in unangemessener Staffelung veröffentlicht werden. Zudem hängt die Vergütung der Research-Analysten zum Teil von der Qualität und Genauigkeit ihrer Analysen ab, vom Kundenfeedback und von Wettbewerbsfaktoren sowie von den Gesamterlösen von LIAM, einschließlich Erlösen aus Anlageverwaltungsgebühren, Anlageberatungsgebühren und Vertriebsgebühren.​