23 Mar 2021

Klima Podcast: Ein Grad macht den Unterschied

a degree of change

Anleger achten stärker denn je darauf, dass ihre Investitionen eine bestimmte Wirkung erzielen, einen Sinn ergeben. Selbstverständlich soll sich eine Investition rentieren und das Vermögen vermehren, andererseits soll das angelegte Kapital aber auch einen Beitrag leisten, die Welt „zu einem besseren Ort“ zu machen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse über die verheerenden Auswirkungen einer steigenden Erderwärmung in Verbindung mit hohen Treibhausgasemissionen haben der Nachfrage nach klimafreundlichen Anlagealternativen einen Schub verliehen und Anlagen zum Thema Klimaschutz stehen hoch im Kurs.

In dem hier vorgestellten Podcast sprechen Experten der Climate Bond Initiative, des Indexanbieters S&P und der Leiter der ESG-Abteilung bei Lyxor darüber, wie Investoren im Kampf gegen den Klimawandel aktiv werden können. Die vom britischen Informationsdienstleister Citywire moderierte Audio-Diskussion thematisiert die Bedeutung der globalen Erderwärmung sowie die Verbesserung der Offenlegung von CO2-Emissionsdaten. 

Vollständiger Podcast (in englischer Sprache)

Manuel Adamini, ehemaliger Leiter des Bereichs Investor Engagement bei der Climate Bonds Initiative, erläuterte zunächst die alarmierende Situation der globalen Erwärmung und die tragende Rolle, die Investoren dabei zukommt.

Citywire: Manuel, wir hören, dass sich die Erde auf ein gefährliches Niveau zu erwärmen droht. Was könnte ein scheinbar kleiner Anstieg der globalen Erwärmung um 1,5 Grad Celsius für den Planeten bedeuten? Und wie wäre das im Vergleich zu einem Anstieg von 2 Grad Celsius zu bewerten?

Manuel: Ob ein Grad oder zwei Grad – es mag vielleicht nach keinem großen Unterschied klingen. Aber wir müssen bedenken, dass diese geringen Veränderungen auf globaler Ebene unglaubliche Auswirkungen haben. In der letzten Eiszeit, als der Großteil Europas unter einer dicken Eisdecke begraben lag – befand sich der Meeresspiegel aufgrund der riesigen Eismengen auf einem rund 20 Meter niedrigeren Niveau. Dennoch war die globale Durchschnittstemperatur nur fünfeinhalb Grad niedriger als heute.

Sie können sich vorstellen, dass ein Unterschied von einem Grad, auf dieser Skala bis fünfeinhalb, einen gewaltigen Unterschied macht. Bereits heute haben wir etwa ein Grad Celsius globale Erwärmung auf dem Planeten. 

Citywire: Welche Rolle spielen die Investoren in diesem Szenario?

Manuel: Die Rolle der Investoren ist es, in eine Zukunft zu investieren, die wir uns tatsächlich wünschen. Wissenschaftler sagen, dass wir gegen Ende des Jahrhunderts eine durchschnittliche globale Erwärmung von etwa drei bis vier Grad erleben werden, wenn wir unseren derzeitigen Lebensstil beibehalten. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass es sich bei der globalen Erwärmung um eine durchschnittliche Angabe handelt, sie wird also in den Ozeanen viel geringer und an Land viel höher sein.

Da zahlreiche veraltete Technologien auf lange Sicht durch umweltfreundlichere Anwendungen ersetzt werden müssen, kann die Botschaft an Investoren nur lauten: "Steckt euer Geld in die richtigen Dinge". Erstens: Auf die Förderung und Nutzung neuer fossiler Brennstoffe wie Kohle und Öl verzichten. Zweitens: Ausstieg aus der Kohle, und zwar so schnell wie möglich. Drittens: Keine weitere Abholzung von Wäldern. Viertens: Klare politische Vorgaben zur Einschränkung der Treibhausgasemissionen.

Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt haben Maßnahmen ergriffen, um Investoren zu ermutigen, grüne Projekte zu finanzieren und gemeinsame Referenzwerte zu verwenden. François Millet, Leiter der ESG-Strategieabteilung bei Lyxor, gibt einen Überblick über die neue Regulierung in der EU...

François: Bei der europäischen Regulierungsvorgabe handelt es sich um einen sehr ambitionierten Plan. Es begann 2018 mit einem Aktionsplan für die Finanzierung von nachhaltigem Wachstum. Es folgte der europäische Green Deal und das Konjunkturprogramm, wodurch ein ganzes Ökosystem an Maßnahmen geschaffen wurde. Diese werden genauestens beobachtet, denn was derzeit auf europäischer Ebene hinsichtlich grüner Projekte und Offenlegungspflichten vereinbart und beschlossen wird, kann anderen als Blaupause dienen. 

Die Regulierungen beinhalten u.a. die Einführung neuer Referenzindizes (Benchmark-Regulatorik) und verpflichtet Fondsmanager dazu, Daten zur Nachhaltigkeit ihrer Investitionen zu veröffentlichen. Diese Vorgaben sollen Investoren dazu zu bringen, Kapital verstärkt in Richtung derjenigen Unternehmen umzuschichten, die bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes am erfolgreichsten sind.

Citywire: Was ist das Ziel der Regulierung?

François: Bei der Benchmark-Regulatorik geht es darum, Investoren darauf aufmerksam zu machen, dass sie heute großteils in Indizes investiert sind, die zu einer Erderwärmung von 4-6 Grad beitragen. Indexanbieter werden dazu veranlasst, offenzulegen, ob ihre Indizes einem CO2 neutralen Weg folgen und ob sie sich an dem 1,5 Grad Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens orientieren.

Es besteht eine direkte Verbindung zwischen der Berechnung klimafreundlicher Indizes durch einen Indexanbieter und der Ambition, den CO2-Ausstoß nachhaltig zu reduzieren. Im Wesentlichen geht es darum, die Dekarbonisierung eines Portfolios voranzutreiben mit dem Ziel, die CO2-Emission um jährlich 7% zu reduzieren, um Klimaneutralität zu erreichen. Diese Zielvorgabe wird von einer Reihe von Großinvestoren, der Europäischen Union und weiteren 120 Ländern unterstützt.

Jaspreet Duhra, Leiter der EMEA* ESG Indizes bei S&P Dow Jones Indices, erklärt, wie die Benchmark Regulierung funktioniert und warum sie so wichtig ist.

Jaspreet: Die EU-Benchmark-Verordnung ist Teil eines umfassenderen Aktionsplans der EU, der bestrebt ist, Anlagegelder in nachhaltige Finanzierungen lenken. So wurde beispielsweise eine technische Expertengruppe einberufen, die Empfehlungen für die Finanzierungen grüner Projekte vorschlägt. Außerdem wurden zwei Benchmark-Labels entwickelt, die Paris Aligned Benchmarks ("an das Pariser Abkommen angepasste Benchmarks") und die Climate Transition Benchmarks, die es für Investoren transparent machen soll, ab wann ein Index als klimafreundlich bezeichnet werden kann. Dies soll zudem das sogenannte Greenwashing verhindern, bei dem sich Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image verleihen, ohne dass es dafür eine hinreichende Grundlage gibt.

Citywire: Worin unterscheiden sich die Paris-Aligned und die Climate-Transition-Indizes?

Jaspreet: Die Vorgaben für die Climate Transition Indizes sind etwas weniger  streng und richten sich an ein breiteres Publikum. Sie sind insbesondere für institutionelle Investoren geeignet, die Klimaschutzindizes möglicherweise als Teil ihrer Basisanlagen berücksichtigen möchten. Die Paris-Aligned Indizes verfolgen etwas strengere Richtlinien und richten sich an besonders anspruchsvolle Klima-Investoren. 

Beide Klimaindizes verfolgen das Ziel, jedes Jahr eine CO2-Reduktion von mindestens 7 % zu erreichen. Dies ist ein bedeutender Unterschied im Vergleich zu anderen Klima-Indizes. Bei den 7 % handelt es sich um die Einsparrate, die erforderlich ist, um bis zum Jahr 2050 Netto-Null-Emissionen (Klimaneutralität) und die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu erreichen.

Ein interessantes gemeinsames Merkmal beider Indizes ist, dass nicht ausschließlich in klimaschonende Sektoren investiert werden darf. Teil der Dekarbonisierungsstrategie ist es, genauso in Sektoren zu investieren, die zwar vielleicht einen höheren CO2-Ausstoß haben, sich aber „auf dem richtigen Pfad“ der Dekarbonisierung befinden.

Das ist deshalb von Bedeutung, da als Ziel ein „Übergang“ in eine CO2-ärmere Welt angestrebt wird. Ansonsten wäre es ein leichtes und klimafreundliche Indizes enthielten nur IT- und Medienaktien, die kaum Treibhausgase ausstoßen. Auch CO2-intensive Industrien und Sektoren sollen dazu ermutigt werden, den Dekarbonisierungspfad zu beschreiten.

Der meiner Meinung nach bedeutendste Unterschied zwischen den beiden Indexrichtlinien ist, dass die Paris-Aligned-Indizes Ausschlusskriterien in Bezug auf fossile Brennstoffe anwenden. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel mehr als 1 % seines Umsatzes mit der Förderung von Kohle erzielt, wird es von den Paris-Aligned-Indizes ausgeschlossen. 

Citywire: Aktien sind das traditionelle Instrument für nachhaltiges Investieren, allerdings haben auch grüne Anleihen in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Manuel erzählt uns, welche Lösungen der 100-Billionen-Dollar-Anleihemarkt zur Bekämpfung des Klimawandels vorschlägt und welche aktuellen Trends es in diesem Bereich gibt.
 

Manuel: In der Vergangenheit war verantwortungsvolles Investieren sehr stark auf Aktieninvestitionen ausgerichtet.  Dahinter stand der Gedanke, dass Aktionäre einen Anteil am Unternehmen und damit auch eine Stimme haben, mit der sich bis zu einem gewissen Grad das Management beeinflussen lässt. Zu beobachten ist nun aber eine Verschiebung in Richtung festverzinslicher Wertpapiere, da es sich dort um einen wesentlich größeren Kapitalpool handelt – und dieser soll ebenfalls für grünere, nachhaltige Anlagen genutzt werden.

Die Aktienseite wird weiterhin für nachhaltige Investmentideen genutzt, aber auch die andere Seite, der Bereich für festverzinsliche Wertpapiere sollte in dieser Hinsicht stärker Verwendung finden.

Der ursprüngliche Gedanke, dass man als Käufer einer Anleihe kein Miteigentümer eines Unternehmens ist wie bei einer Aktie hat, keine Stimme und damit kein Mitspracherecht hat, hat sich geändert. Investoren haben erkannt, dass Unternehmen immer wieder neue Anleihen auflegen bzw. ausgeben müssen, um ihre Schulden zu refinanzieren. Die Bedeutung eines langfristigen Investors ist für den Emittenten einer Anleihe viel wichtiger als der Aktieninvestor, der seine Aktien kauft, hält oder wieder verkauft.

Unternehmen sind auf ein sehr enges und positives, konstruktives Verhältnis zu ihren Investoren angewiesen, um Anleger für den Kauf ihrer Anleihen zu erwärmen.

Hier können Sie sich den vollständigen Podcast (in englischer Sprache) anhören:

Unser Dank gilt an dieser Stelle Citywire, Manuel, Jaspreet und François.

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